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AMELIE TUNIKA

AMELIE TUNIKA

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Normaler Preis $4.50 USD
Normaler Preis Verkaufspreis $4.50 USD
Sale Ausverkauft

Amelie ist ein gemütliches Schnittmuster für ein Kleid mit Raglanärmeln, perfekt für Jersey und andere Stretchstoffe. Das Kleid hat lange oder kurze Puffärmel, eine entspannte Passform und eine verspielte tiefe Taille, die in einen Falten‑ oder eingereihten Rock übergeht.


Marinas Video‑Tutorial führt dich Schritt für Schritt durch den gesamten Nähprozess – ein echter Bonus, besonders wenn du gerade erst mit dem Nähen begonnen hast.

Was ist beim Schnittmuster dabei?

  • Sofort-Download
  • Digitale PDF Schnittmuster
  • DIN A4 Format
  • eBook
  • Video-Anleitungen
  • Bonus Schnittmuster: Daisy

Design

  • Raglan Puffärmel, lang oder kurz
  • Tiefer Taillensitz mit eingereihtem Rock
  • Interlock Bündchen für Ärmel und Halsausschnitt
  • Kombinationsmöglichkeiten Daisy & Amelie

Stoffverbrauch

STOFFEMPFEHLUNG
Hier sind Stretchstoffe angesagt. Ob ein toller Interlock, Sweatshirtstoff oder Jersey, die Hauptsache ist er hat eine gute Rücksprungkraft. Für die Bündchen solltest du auf jeden Fall Interlock benutzen um RSK zu gewährleisten.

STOFFVERBRAUCH

  • Obermaterial: 60cm-1m

KURZWAREN

  • Passendes Garn
  • Vlieseline: 30 cm
  • KamSnaps: 1 Paar

Verfügbare Größen

Größe: 92-116, Alter 1-6

Bitte beachten

  1. Dies ist ein digitales Schnittmuster oder eine PDF-Datei, kein physisches Produkt. Die Zustellung erfolgt elektronisch über einen Download-Link an die beim Kauf verwendete E-Mail-Adresse. Zusätzlich kann das Schnittmuster von deinem Kundenkonto heruntergeladen werden.
  2. Um sicherzustellen, dass das Schnittmuster in seiner tatsächlichen Größe gedruckt wird, wird die Verwendung von Adobe Acrobat Reader empfohlen.
  3. Kleine Betriebe: Ich freue mich wenn meine Schnittmuster dir helfen, tolle Bekleidung für deine Kunden zu nähen. Industrielle Produktion ist untersagt.

Kunden werden ermutigt, Frocks & Frolics zu verlinken, wenn sie Projekte, die mit meinen Schnittmustern erstellt wurden, in sozialen Medien teilen.

@frocksandfrolics
#frocksandfrolics

Vollständige Details anzeigen

SCHRITT-FÜR-SCHRITT ANLEITUNG

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EINFÜHRUNG IN DAS PROJEKT
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AMELIE: ALL-IN-ONE-TUTORIAL
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HACK: AMELIE PRINZESSINNKLEID
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HACK: DAISY-AUSSCHNITT & AMELIE-ROCK
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HACK: DAISY LANGARM & AMELIE ROCK

VIDEO TEXT

Willkommen!

Transkript für das Video: Daisy & Amelie Einführung in das Projekt

Das Amelie‑Kleid, das du auf dem Schnittmustercover siehst, ist hier mit einer Rockstufe gezeigt. Du kannst es aber auch mit zwei gerafften Rockstufen nähen, wenn du es etwas länger haben möchtest. Mit nur einer Rockstufe wirkt es eher wie eine Tunika – schön kurz und verspielt.

Für meine Beispiele habe ich Stoffe von Fabfab verwendet (auch bekannt als myfabrics.co.uk). Die Jerseys sind fantastisch, weil sie sich super dehnen lassen und immer wieder in ihre Form zurückspringen – perfekt für Kinderkleidung.

Ich habe außerdem aufgenähte Kreise auf dem unteren Teil angebracht. Da gibt es so viele Möglichkeiten zum Verzieren, und im vollständigen Video zeige ich dir verschiedene Ideen.

Daisy Kleid – Überblick

Hier siehst du das Daisy‑Kleid mit seinem einfachen hochgeschlagenen Ärmel. Du schlägst ihn zweimal nach oben und bekommst so eine richtig schöne, saubere Kante ohne sichtbare Stoffinnenseite. Auch mit einem kleinen Zierband funktioniert das wunderbar.

Das Schnittmuster enthält die Marienkäfer‑Applikation (nicht Schmetterlinge – da habe ich mich im Video verplappert!). Wenn du das Schnittmuster ganz früh gekauft hast und die Datei noch nicht hattest, findest du sie auf der Projektseite zum Download.

Ich habe bei diesem Beispiel kleine Schleifen ausprobiert, fand sie später aber nicht mehr so passend – du kannst sie also einfach weglassen. Der Saum mit Zierband lässt sich auf verschiedene Arten gestalten: nach außen gerollt, nach oben geklappt oder einfach aufgenäht.

Geschlossen wird das Kleid mit KamSnaps, die super einfach anzubringen sind und toll aussehen. Hinten habe ich meinen KamSnap mit Stoff überzogen – das geht ganz leicht und sieht sehr ordentlich aus.

Ärmelvarianten

Das Daisy‑Kleid kommt mit kurzen oder langen Ärmeln. Bei einem Beispiel habe ich das Saumband etwas breiter gemacht und die Ärmel aus einem Kontraststoff genäht – das wirkt richtig schön.

Mix‑&‑Match Designs

Für die Weihnachtskleider habe ich beide Schnitte kombiniert:

  • Daisy‑Oberteil (für die KamSnap‑Öffnung)
  • Amelie‑Rockteil (unterhalb der Armöffnung zugeschnitten und wie im Diagramm gezeigt angenäht)

Der geraffte Amelie‑Ärmel passt hier ebenfalls wunderbar – ich habe ein Gummiband eingezogen, um einen anderen Look zu zeigen. Im Video findest du die komplette Anleitung.

Ein Kleid habe ich mit Samtband und Schleife verziert, ein anderes mit Einfaßband am Ausschnitt (das ist nicht im Schnitt enthalten, aber im Video erkläre ich, wie es geht). Außerdem zeige ich eine alternative Methode, den Rock anzusetzen.

Wenn du die Techniken einmal kennst, kannst du nach Lust und Laune kombinieren – Bänder, Trims, lange Ärmel, kurze Ärmel … alles ist möglich.

Weitere Varianten

Hier siehst du das Daisy‑Kleid mit Amelie‑Ärmeln. Der Amelie‑Ärmel ist etwas kürzer, weil der Ausschnitt beim Amelie‑Kleid größer ist, aber ehrlich gesagt habe ich beim Einsetzen keinen Unterschied bemerkt. Wenn es minimal abweicht, einfach ein bisschen zurückschneiden – das funktioniert wunderbar.

Und für alle, die keine Belege, keine komplizierten Verschlüsse oder keine KamSnaps mögen: Du kannst das Rückenteil auch ganz einfach gestalten. Ich habe eine Version mit Schrägband eingefasst und einem Schleifenband genäht. Ein kleines Schleifchen dazu, ein schöner Stoff – und schon sieht es richtig süß aus.

Zum Schluss

Ich freue mich riesig auf eure Kombinationen – meistens finde ich eure Ideen viel spannender als meine eigenen.
Die nächste Produktion kommt übrigens aus dem sonnigen Kalifornien.
Danke fürs Zuschauen!

All-in-One Tutorial!

Transkript für das Video: Amelie - Schritt für Schritt Tutorial

Willkommen zur Amelie‑Tunika. Dieses Schnittmuster hat zwei verschiedene Ärmel, lang und kurz, und die Stoffe wurden von fabfab / myfabrics.co.uk zur Verfügung gestellt. Meine Schnittmuster kommen nicht als Mehrgrößenschnitt, sondern jede Größe hat ihre eigene Datei, was das Zuschneiden unglaublich einfach macht.

Ich habe einen Zwei‑Wege‑Stretch‑Jersey für die Rockstufe und das Oberteil verwendet und Kreise appliziert, die aus dem unteren Stoff der Rockstufe stammen. Außerdem habe ich ein wunderschönes blaues Bündchen verwendet – ebenfalls von fabfab. Ich war wirklich begeistert, wie fantastisch sich diese Stoffe verarbeiten ließen.

Das Erste, was du tun solltest, ist die Skalierung zu überprüfen. Der Kontrollkasten muss 5 cm groß sein. Wenn das stimmt, hast du korrekt in tatsächlicher Größe gedruckt. Wähle außerdem „Borderless“, damit nichts abgeschnitten wird. Schneide dein Schnittmuster aus und setze es zusammen.

Schnitt vorbereiten und organisieren

Ich beginne immer damit, alles in verschiedene Stapel zu sortieren. Alles mit einer orangefarbenen Blume kommt auf den Orangen‑Stapel, alles mit einem Knopf‑Symbol auf den Knopf‑Stapel. So muss ich am Anfang noch gar nicht verstehen, was ich da vor mir habe.

Wenn das erledigt ist, setze ich die Teile zusammen. Das ist wirklich einfach, weil alles mit A, B, C, D und E beschriftet ist und zusätzlich ein kleines Bildchen hat. Da kann man kaum etwas falsch machen.

Wenn das Schnittmuster zusammengesetzt ist, kann es losgehen. Du hast ein Vorderteil und ein Rückenteil. Das Rückenteil ist etwas größer, weil es eine Nahtzugabe hat. Das Vorderteil wird im Bruch zugeschnitten.

Überblick über die Schnittteile

Du bekommst zwei Ärmelvarianten: kurzer Ärmel und langer Ärmel. Ich verwende hier den kurzen Ärmel, der im Unterarmbereich etwas anders geformt ist.

Für das Bündchen verwende ich ein eigenes Schnittteil, das einfach gedehnt aufgenäht wird. Du kannst dasselbe Schnittteil auch für die Ärmelbündchen verwenden oder alternativ den Tunnel‑Schnitt, den ich hier habe, um einen schönen Abschluss zu nähen. Oder du schlägst die untere Kante einfach ein und ziehst ein Gummiband ein.

Für den Ausschnitt gibt es ebenfalls ein Bündchen, das einfach gefaltet und angenäht wird. Insgesamt haben wir also: Vorderteil, Rückenteil, Bündchen für den Ausschnitt, Bündchen für den Ärmel, den kurzen Ärmel – und schon kann es losgehen.

Zuschneiden und Vorbereitung

Hier siehst du alle Teile zugeschnitten: Bündchen, Vorderteil, Rückenteil, Rockstufe und natürlich die Ärmel.

Wir beginnen damit, die Rockstufe zusammenzusetzen. Mit 1 cm Nahtzugabe zusammennähen. Du hast zwei Teile im Bruch zugeschnitten, also zwei Seitennähte. Das macht das Annähen später leichter, weil du genau weißt, wo die Seiten sind.

Dann overlockst du beide Seiten und setzt Einreihfäden: einmal füßchenbreit von der Kante und dann noch einmal füßchenbreit daneben, mit dem längsten Stich deiner Nähmaschine.

Die untere Kante schlägst du ein, bügelst sie schön scharf und steppst sie ab. Das ist hier etwa 1,5–2 cm breit. Nicht zu breit, sonst wirkt es schnell selbstgemacht – und das wollen wir ja nicht.

Ich steppe einmal rundherum und dann noch einmal daneben, um den Doppelnaht‑Effekt zu bekommen. Du kannst natürlich auch eine Zwillingsnadel verwenden.

Applikation und Ärmelvorbereitung

Jetzt bringe ich Vliesofix / Bondweb auf die Rückseite der Stoffstücke auf, aus denen ich die Kreise schneide. Papier abziehen, auflegen, aufbügeln – fertig.

Ein Raglan funktioniert wunderbar, weil die Ärmel flach eingesetzt werden. Das ist besonders für Anfänger viel einfacher als ein eingesetzter Ärmel oder ein Puffärmel.

Ärmel und Konstruktion

Wir bringen zuerst das Bündchen am Ärmel an. Es ist immer besser, solche Dinge vorzubereiten, bevor man alles zusammennäht – sonst hat man zu viel Stoff im Weg. Also dehnen, aufstecken, festnähen.

An der Nähmaschine wähle ich den Dreifach‑Geradstich (der mit den drei Linien). Er näht vor‑zurück‑vor und ist dadurch dehnbar – perfekt für Jersey. Kleine Zickzackstiche mag ich nicht, sie sehen oft unprofessionell aus.

Wenn du keinen Dreifachstich hast, nimm einen ganz leichten Zickzack. Wichtig: hinten gut ziehen, damit genug Dehnung drin ist.

Dann klappe ich das Bündchen nach unten und overlocke die Kante. Ich mache das nicht in einem Schritt, weil man leicht abrutscht und die Overlock‑Messer sind teuer.

Der Ärmel ist jetzt fertig und kann eingesetzt werden. Stoffkante an Stoffkante – es sollte perfekt passen. Ich stecke nicht, aber du kannst natürlich stecken, wenn du dich sicherer fühlst.

Dann overlockst du die Ärmelnaht und bügelst die Nahtzugabe Richtung Vorderteil, damit du später, wenn du möchtest, absteppen kannst.

Oberteil zusammennähen

Overlocke die Rückennaht. Ignoriere bitte die kleinen Daisy‑Verschlussklappen, die du hier noch siehst – dein Schnitt ist an dieser Stelle gerade.

Du kannst die Naht absteppen, ich habe es diesmal weggelassen.

Applikation platzieren und Seitennähte schließen

Jetzt bügeln wir unsere kleinen Punkte auf. Danach nähe ich sie mit dem Dreifachstich fest – wie immer. Dann sitzen sie bombenfest.

Nun schließe ich die Seitennaht in einem Rutsch auf der Overlock. Keine Stecknadeln verwenden – irgendwann erwischt man sie und das Messer ist hinüber.

Richte die Kanten gut aus. Du kannst vorher absteppen, damit das Bündchen nicht verrutscht, aber ich mache es so: Ich lasse das Bündchen auf einer Seite minimal länger und lasse die Overlock die Kanten zusammenführen.

Am Ende Nähfuß heben, Stoff drehen, ein paar Stiche nähen – so ist die Naht gesichert.

Ausschnitt nähen

Jetzt kommt der Ausschnitt. Bündchen rechts auf rechts schließen und alle Markierungen setzen.

Dann dehnen und annähen. Im Ärmelbereich ist mehr Spannung, vorne und hinten weniger.

Zurück an die Nähmaschine: Dreifachstich rundherum. Danach overlocke ich alles zusammen. Weil es schon fixiert ist, geht das super einfach.

Wenn du mehr Volumen möchtest, mach das Bündchen einfach 6 cm länger.

Dann rundherum absteppen – auch hier kannst du den Dreifachstich verwenden.

Rockstufe annähen

Jetzt müssen wir nur noch die Rockstufe kräuseln. Seitennähte, Vorder‑ und Rückenteil markieren und alles aufeinanderlegen.

Dann kräuseln, annähen mit Dreifachstich, Einreihfäden entfernen, overlocken und absteppen.

Abschließende Gedanken

Ich habe das Schnittmuster nach diesem Beispiel noch angepasst, weil ich fand, dass es unten etwas zu weit war – also habe ich es verschmälert.

Beim Nähen leicht gegen die Nadel drücken, damit die Form schön bleibt, und oben gut einbügeln, damit nichts wabbelt.

Damit ist die Tunika fertig. Du kannst Amelie und Daisy wunderbar kombinieren – Ärmel, Rockteile, alles ist möglich. Es gibt viele Varianten, auch Weihnachtskleider und Prinzessinnen‑Looks, die ich im Kurs zeige.


Vielen Dank fürs Zuschauen bei Frocks & Frolics.

Amelie Prinzessinnenkleid

Transkript für das Video: Amelie - Prinzessinnenkleid

In diesem Video zeige ich dir, wie du mit dem Amalie‑Schnitt ein Prinzessinnenkleid nähen kannst. Ich habe die ursprüngliche Idee ein wenig verändert. Ich würde dir nicht empfehlen, den Daisy‑Ausschnitt für dieses Kleid zu verwenden. Stattdessen solltest du – wie ich es hier schön „hinein‑photoshoppt“ habe – Bündchen an Ärmel und Ausschnitt nähen.

Für das Oberteil brauchst du Jersey. Ich habe zusätzlich eine kleine Stickerei aufgebracht: because I’m a princess – das finde ich sehr süß. Für die Ärmel verwende ich Netzstoff, und auch der Rock besteht aus Netzstoff. Insgesamt habe ich vier Lagen: Zwei Lagen gehören zum Schnittmuster, und ich habe zwei zusätzliche Zwischenlagen ergänzt.

Schnittvorbereitung und Materialien

Du brauchst Jersey für das Oberteil und Bündchen für Ausschnitt und Ärmel – genauso wie beim normalen Amalie‑Kleid. Die Stickerei „because I’m a princess“ ist optional, aber ein schöner Hingucker.

Für Ärmel und Rock verwende ich Netzstoff. Insgesamt gibt es vier Lagen: zwei aus dem Schnittmuster und zwei zusätzliche Zwischenlagen.

Rocklagen vorbereiten

Zuerst schließt du die Seitennähte, rechts auf rechts. Ich mache das direkt auf der Overlock, denn dafür braucht man keine Nähmaschine. Da Netzstoff ein empfindliches Material ist, solltest du ihn beim Overlocken leicht dehnen, damit er sich nicht zusammenzieht.

Dann stellst du deine Overlock auf einen schmalen Rollsaum ein. Es gibt dazu ein sehr gutes Video. Du nimmst die Führung heraus und die linke Nadel – so wird die Naht schmaler und feiner. Für Tanzkostüme kann man das extrem winzig machen.

In meinem Beispiel ist der Rollsaum etwas breiter, aber du kannst ihn natürlich feiner einstellen.

Lagen zusammensetzen

Nun steckst du die Lagen ineinander: Die längsten Lagen nach unten, die kürzeren nach oben, bis alles sauber geschichtet ist.

Achte darauf, dass die Seitennähte links auf rechts, links auf rechts exakt übereinanderliegen. Das ist etwas mühsam, aber wichtig. Danach kannst du die Einreihfäden einziehen.

Ärmel und Oberteil nähen

Jetzt nähen wir die Amalie‑Ärmel, genauso wie in der Standardversion. Ich setze allerdings die Ärmelbündchen direkt an beiden Seiten an. Das ist etwas fortgeschrittener, aber gut machbar.

Du kannst es wie im normalen Amalie‑Kleid machen oder – wenn du erfahrener bist – so wie hier gezeigt. Danach alles overlocken.

Ärmel einsetzen

Nun setzen wir die Ärmel ein, rechts auf rechts. Ich stecke dafür nichts ab – wer dieses Kleid näht, ist meist schon etwas geübter. Wenn du noch nicht so weit bist, übe zuerst mit dem normalen Amalie‑Kleid.

Dann overlockst du alles und schließt die Seitennähte in einem Zug. Am Ende gehst du ein kleines Stück weiter, hebst den Nähfuß, drehst den Stoff und nähst ein paar Stiche weiter, um die Naht zu sichern. Alternativ kannst du die Fäden mit einer großen Nadel durchziehen.

Rock und Oberteil zusammennähen

Jetzt legst du die Seitennaht des Rocks auf die Seitennaht des Oberteils, rechts auf rechts. Dann kräuselst du den Rock so, dass er genau passt. Die Kräusel gleichmäßig verteilen und feststecken.

Mit einem großen Stich einmal fixieren, bevor du overlockst. Diese erste Naht dient nur zur Sicherung.

Nach dem Overlocken entfernst du die Heft‑ und Einreihfäden. Jetzt hast du eine wunderschöne, mehrlagige Konstruktion.

Dekorative Details

Du könntest das Kleid jetzt so lassen. Allerdings hat das Daisy‑Oberteil einen Besatz, der durch den Netzstoff sichtbar wird. Deshalb musste ich den Besatz zurückschneiden und von Hand annähen. Genau aus diesem Grund empfehle ich dir, für diesen Stil lieber das Amalie‑Oberteil zu verwenden.

Für eine dekorative Raffung nimmst du zwei Lagen, schiebst sie zusammen, drehst sie leicht ein und nähst quer darüber. So entsteht ein hübscher Effekt. Oben drauf kannst du eine Schleife oder eine Rose setzen.

Abschließende Hinweise

Wenn du mehr Hilfe brauchst, schau dir zuerst das Amalie‑Kleid an – dort wird die Grundkonstruktion ausführlich erklärt.

Das Schnittmuster gibt es im A4‑ und US‑Letter‑Format, und die Links findest du in der Beschreibung. Von dort kommst du auch direkt wieder zum Video zurück.

Vielen Dank fürs Zuschauen.

Hack: Daisy Ausschnitt und Amelie Rock

Transkript für das Video: Hack - Daisy Ausschnitt und Amelie Rock

Für dieses Kleid verwenden wir wieder das Daisy‑ und Amelie‑Schnittmuster. Hier siehst du das Rückenteil beider Schnitte, und wenn man sie übereinanderlegt, erkennt man sofort, dass sie sehr unterschiedlich sind.

Was du also machst:
Eine Linie unter der Armöffnung einzeichnen, entlang dieser Linie schneiden und dann das untere Teil des Amelie‑Kleides mit dem oberen Teil der Daisy‑Tunika zusammensetzen. So entsteht ein vollständiges Schnittteil. Das Gleiche machst du auch für das Vorderteil.

Wir brauchen außerdem den kurzen, eingereihten Puffärmel, den Tunnel für das Gummiband (oder du schneidest dir einfach dein eigenes Schrägband), den Besatz und die Rockstufen, sowohl kurz als auch lang.

Hier siehst du den rückwärtigen Ausschnitt, der mit einem KamSnap geschlossen wird. Das ist wichtig, weil es dir zeigt, wie weit du das Kleid hinten zunähst. Den Besatz kannst du mit Vlieseline verstärken oder nur im Bereich der Öffnung. Wichtig ist, alle Markierungen für den Ärmelbeginn und das Ärmelende zu übertragen.

Du kannst diese Seite bereits abschneiden – die Teile passen dann sehr schön zusammen.

Schrägband und Vorbereitung

Das Schrägband schneide ich aus einem langen Streifen Stoff im 45°‑Winkel. Dann schneidest du die Kante gerade. Etwa 5 cm Breite reichen völlig aus. Die meisten Gummibänder sind nicht breiter.

Ärmel und Konstruktion

Zuerst setzen wir die Ärmel ein. Die Ärmel rechts auf rechts legen und zusammennähen. Danach wird oben eingereiht. Also Kanten bündig legen, feststecken und an der Nähmaschine zusammennähen.

Dann overlocken und die Nahtzugaben zum Oberteil hin bügeln. So kannst du später sauber absteppen und bekommst einen professionellen Look. Die Stichlänge darf hier ruhig etwas länger sein.

Tunnel / Schrägband und Einreihen

Jetzt nähen wir das Schrägband oder den Tunnel (je nach Stoffwahl) an die Innenseite des Stoffes, sodass es später nach außen rollt. Am Ende unbedingt eine kleine Öffnung lassen, damit wir später die Seitennaht schließen können.

Nun setzen wir die Einreihfäden:
Erste Naht füßchenbreit von der Kante, zweite Naht wieder füßchenbreit daneben. Verwende den längsten Stich deiner Maschine.

Besatz

Jetzt kommt der Besatz dran. Etwa 2 cm höher ansetzen als üblich. Markiere dir den Ärmelbeginn und das Ärmelende. Sichere den Faden auf einer Seite, dann ziehst du die Einreihfäden, bis der Besatz perfekt in die Rundung passt.

Alles rundherum feststecken – es sieht jetzt schon richtig gut aus.

Dann nähst du den Besatz fest. Ich empfehle:

  • kurze Stichlänge an den Ecken,
  • längere Stichlänge an den geraden Strecken,
  • wieder kürzer an den Rundungen.

Beim Drehen immer die Nadel im Stoff lassen.

Wenden, Einschneiden, Bügeln

Jetzt entfernen wir alle Fäden. Dann schneidest du die Rundungen ein und an der Verschlussstelle bis zur Spitze ein. Auch die Ecken einschneiden.

Als Nächstes untersteppen, damit der Besatz schön nach innen rollt. Die Nahtzugabe muss dabei in den Besatz gebügelt werden. Danach alles gut ausbügeln.

Du kannst auch vom Ärmelanfang bis zur anderen Seite absteppen. Falls nötig, kannst du den Besatz mit ein paar Handstichen an der Ärmelnaht sichern.

Rückwärtige Naht und Verschluss

Jetzt schließen wir die rückwärtige Naht. Du kannst sie mit Schneiderkreide markieren oder nach Gefühl nähen. Mit 1 cm Nahtzugabe nähen, Naht auseinanderbügeln und die Enden des Besatzes per Hand zusammennähen.

Dann kommen die KamSnaps hinein. Ich liebe sie – sie sind super einfach anzubringen. Nur bitte nicht darüber bügeln.

Seitennähte und Taillenverarbeitung

Jetzt schließen wir die Seitennaht. Eine kleine Öffnung lassen, damit man gut hineinkommt. Dann overlocken und die Nahtzugabe nach hinten bügeln. Mit 1 cm Nahtzugabe schließen.

Ich bringe die langen Linien (Tunnel für das Gummiband) gerne an, bevor alles komplett geschlossen ist. Umklappen, feststecken und rundherum nähen, eine Öffnung für das Gummiband lassen.

Die Breite hängt von deinem Gummiband ab – unbedingt am Kind messen. Gummi einziehen, schließen.

Rock und Rockstufen

Jetzt kommt der Rock. Wenn dein Stoff stark rollt, vorher gut dämpfen. Untere Kante overlocken, Seitennaht schließen, Saum vorbereiten.

Bei Karostoffen bitte von außen säumen, sonst sieht es schnell unordentlich aus. Du kannst auch eine Doppelnaht machen.

Dann beide Lagen links auf links zusammenlegen. Einreihfäden setzen: von der Seitennaht aus einmal rundherum, zwei Reihen – füßchenbreit und nochmal füßchenbreit. Vorderteil markieren. Dann einreihen, bis alles zu den Markierungen passt.

Rock annähen und Abschluss

Den Rock mit der rohen Kante nach außen annähen. Dann die Naht mit einem Band abdecken, um die Kanten zu verstecken und die Dicke zu reduzieren.

Beginne dort, wo später die Schleife sitzt. Entlang der ursprünglichen Naht nähen, dann eine zweite Naht oben. Das ist etwas fortgeschrittener, da Samtband und Bänder leicht verrutschen.

Für die Schleife schneidest du ein Stück, formst sie und umwickelst die Mitte mit einem Streifen Schrägband, den du festnähst.

Abschließende Gedanken

Und damit bist du fertig. Du hast ein wunderschönes saisonales Kleid – perfekt für Weihnachten, aber in anderen Farben das ganze Jahr tragbar.

Wenn du mehr Varianten oder Kombinationen aus Amelie und Daisy sehen möchtest, findest du sie auf der Produktseite bei Frocks & Frolics.

Amelie Hack: Daisy Langarmshirt und Amelie Rock

Dies ist ein Transkript für das Video: Hack - Daisy mit langem Arm und Amelie Rock

Für dieses super süße Kleid kombinieren wir das Amelie‑Kleid mit der Daisy‑Tunika. Hier siehst du das Rückenteil der Daisy‑Tunika und das Rückenteil der Amelie‑Tunika – und man erkennt sofort, dass sie nicht gleich sind.

Wenn du beide übereinanderlegst, siehst du: Das rote Teil ist das Amelie‑Rückenteil, und es unterscheidet sich deutlich.

Was du machst:
Beide Schnittteile genau dort durchschneiden, wo der Ärmel beginnt. Dann setzt du das untere Amelie‑Teil mit dem oberen Daisy‑Teil zusammen. So entsteht ein neues, vollständiges Schnittteil. Das Gleiche machst du auch für das Vorderteil.

Ärmel und Schnittanpassungen

Für den Ärmel habe ich einen 5‑cm‑Schlitz hinzugefügt, etwa ein Drittel vom rückwärtigen Ärmel entfernt.

Wir brauchen außerdem den Besatz und die Rockstufen, sowohl kurz als auch lang.

Hier siehst du den Ärmel:

  • Die obere Kante wird eingereiht
  • Der Schlitz ist bereits eingeschnitten
  • Auch die untere Kante wird eingereiht

Besatz und Vorbereitung des Verschlusses

Wie beim Daisy‑Kleid haben wir einen kleinen Einschnitt, der markiert, bis wohin die rückwärtige Naht geschlossen wird.

Der Besatz hat zwei Rundungen. Eine Seite wird abgeschnitten, weil wir die Überlappung nur auf einer Seite brauchen.

Du kannst den gesamten Besatz mit Vlieseline verstärken oder nur den Bereich, in dem der Verschluss sitzt.

Der erste Schritt: linke Seite abschneiden. Wenn du genau machst, was ich zeige, klappt alles problemlos.

Der Besatz liegt später unter dem rückwärtigen Ausschnitt.

Du kannst auch die Rundung auf der anderen Rückenteilseite bereits jetzt abschneiden.

Schrägband für die Schlitze

Wir verwenden Schrägband, das zur Hälfte gebügelt wird.

Du brauchst:

  • 2 lange Stücke (je 22 Inch)
  • 2 kurze Stücke (je 6 Inch)

Sie werden nur gefaltet, noch nicht zusammengenäht.

Das Schrägband wird auf die linke Stoffseite des Ärmels genäht, mit 1 cm Nahtzugabe. So entsteht die schöne, geschwungene Öffnung – ähnlich wie beim Natalie‑Kleid.

Dann das Schrägband nach außen rollen, feststecken und ganz knappkantig absteppen (1–1,5 mm). Zu weit innen sieht unsauber aus.

Ich habe meine Nahtzugabe auseinandergebügelt. Du könntest innen feststeppen, aber ich mag die runde Optik, also lasse ich es so.

Ärmel einsetzen

Jetzt setzen wir die Ärmel ein. Rechts auf rechts, rundherum feststecken.

Beim Nähen merkst du die typische Raglan‑Kurve – sie fühlt sich manchmal „falsch“ an, ist aber richtig. Kanten müssen exakt übereinanderliegen.

Dann jede Naht overlocken und bügeln. Anschließend von außen absteppen. Ich nutze hier roten Faden als Kontrast – das sieht richtig hübsch aus.

Die Naht liegt etwa ein Drittel unter dem Nähfuß – so bleibt alles gleichmäßig.

Besatz vorbereiten und Einreihfäden setzen

Jetzt overlocken wir die Kante des Besatzes und die rückwärtige Kante.

Dann setzen wir Einreihfäden an der Ärmeloberkante:

  • längster Stich
  • zwei parallele Reihen

Besatz annähen

Den Besatz nicht ganz unten ansetzen, sondern etwa 2 cm höher – das erleichtert das Nähen.

Markiere:

  • den Einschnitt, wo der Ärmel beginnt
  • den Punkt, wo der Ärmel endet

So weißt du genau, wie viel du einreihen musst.

Eine Seite mit einem Acht‑Stich sichern, dann von der anderen Seite die Fäden ziehen. So lässt sich die Weite perfekt einstellen.

Hinweis: Das ursprüngliche Schnittmuster hatte weniger Einreihung – diese Version wurde bereits angepasst.

Besatz festnähen

Jetzt nähst du den Besatz rundherum fest.
An Ecken und Rundungen die Stichlänge verkürzen, damit nichts ausfranst und die Form sauber bleibt.

An der Rundung gehe ich auf Stichlänge 1. Danach wieder verlängern und bis zum markierten Punkt nähen.

Untersteppen und Besatz fertigstellen

Jetzt wird der Besatz untergesteppt, damit er schön nach innen rollt. Etwa 2 mm neben der Naht.

Alles gut ausbügeln. Dann den vorderen Bereich von außen absteppen.

Ich nutze eine sichtbare Führung am Nähfuß und Stichlänge 3 für ein sauberes Finish.

Statt starkem Rückstich nähe ich ein paar Stiche vor, drehe und nähe weiter – das sieht viel ordentlicher aus.

Ärmel schließen, Schrägband annähen, Einreihen

Jetzt schließen wir die Unterarmnaht, overlocken und bügeln.

Dann kommt das Schrägband an die Ärmelunterkante. Auch hier brauchen wir Einreihfäden.

Handgelenk des Kindes messen – ich nutze hier 6 Inch.
Mitte des Schrägbandes markieren (bei 22 Inch also 11 Inch).
Auch die Ärmelmitte markieren.

Dann 3 Inch links und rechts der Mitte markieren, damit die Einreihung gleichmäßig verteilt wird.

Einreihen, mit Acht‑Stich sichern und entlang der Bügelfalte nähen.

Einreihfäden entfernen, Nahtzugabe leicht zurückschneiden.

Ärmelabschluss

Das Schrägband nach außen klappen, immer von innen beginnen, damit die obere Naht schön aussieht.

Wenn Jersey „gefressen“ wird, einfach Seidenpapier unterlegen – das hilft enorm.

Ganz knappkantig nähen (ca. 1 mm). Papier danach abreißen.

So entsteht ein sauberer Abschluss mit einem kleinen Schleifenband‑Detail am Ende.

Besatz fertigstellen

Der Besatz kann per Hand angenäht werden – das sieht am saubersten aus.
Alternativ kannst du ein kleines Dreieck von außen nähen, aber wenn es nicht perfekt wird, ist Handarbeit schöner.

Ich habe außerdem KamSnaps und kleine Schleifen vorne angebracht.

Die Ärmel wirken hier größer, aber das endgültige Schnittmuster hat einen kleineren Ausschnitt und weniger Einreihung – dadurch wirkt alles harmonischer.

Rock und Saum

Vor dem Annähen des Rocks den Stoff gut stärken, wenn er sich stark einrollt. Dann bügeln und overlocken.

Seitennaht schließen, dann säumen.
Bei Karostoffen hilft es, den Nähfuß an der Karolinie auszurichten.

Ich habe eine zweite Naht gesetzt für den Doppelnaht‑Look.

Dann rechts auf rechts legen und Einreihfäden von Seitennaht zu Seitennaht setzen.

Einreihung gleichmäßig verteilen und den Rock annähen – am besten zwischen den beiden Einreihnähten, so bleibt alles sauber.

Fertiges Kleid

Und fertig ist das Kleid!

Es hat wunderschöne seitliche Schleifenbänder und eine weiche, fließende Silhouette. Die Ärmel wirken im Video größer, aber in echt sind sie viel zarter.

Auf meiner Website findest du weitere Varianten:
schmale Ärmel, elastische Ärmel, verschiedene Rockansätze und viele weitere Kombinationen aus Amelie und Daisy.

Vielen Dank fürs Zuschauen

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