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BEATRICE BLUSE

BEATRICE BLUSE

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Normaler Preis €7,95 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €7,95 EUR
Sale Ausverkauft

Die Beatrice Bluse ist ein entzückendes, vintage-inspiriertes Oberteil, das all den Charme der 50er-Jahre‑zurückbringt. Sie hat einen klassischen Vintage-Kragen, eingesetzte kurze Ärmel, eine saubere Knopfleiste im Rücken und kleine Seitenschlitze – all diese liebevollen Details, die sie ganz besonders machen.


Und das Beste daran: Sie ist wunderbar einsteigerfreundlich. Mit Video-Tutorials direkt unterhalb der Produktbeschreibung kannst du sofort loslegen. 

 

Was ist beim Schnittmuster dabei?

  • Sofort-Download
  • Digitale PDF Schnittmuster
  • DIN A4 Format
  • eBook
  • Schritt für Schritt Video-Anleitungen

Design

• Romantischer Kragen und Schleifendesign
• Optionale Seitennaht-Schlitze
• Knopfleiste sitzt auf dem Rückenteil
• Angeschnittene Ärmel

Stoffverbrauch

STOFFEMPFEHLUNGEN
Leichte Stoffe aus Baumwolle oder Leinen wie Baumwollrasen, Vichy-Karo, Chambray und bedruckte Baumwollstoffe.

STOFFVERBRAUCH

  • Oberstoff: Du brauchst 75 cm – 1,10 m
  • Knöpfe: 6 - 10 Knöpfe
  • Vlieseline: 20 cm

Verfügbare Größen

Größe: 92 - 152

Bitte beachten

1. Dies ist ein digitales Schnittmuster oder eine PDF-Datei, kein physisches Produkt. Es wird elektronisch über einen Download-Link geliefert, der an die E-Mail-Adresse gesendet wird, die für den Kauf verwendet wurde.
2. Um sicherzustellen, dass das Schnittmuster in seiner tatsächlichen Größe gedruckt wird, wird empfohlen, Adobe Acrobat Reader zu verwenden.
3. Die Schnittmuster-Erstellerin, Frocks & Frolics, begrüßt die Produktion in kleinem Maßstab mit ihren Schnittmustern.

Kunden werden ermutigt, Frocks & Frolics zu markieren, wenn sie Projekte teilen, die mit ihren Schnittmustern hergestellt wurden, in sozialen Medien.

@frocksandfrolics #frocksandfrolics

Vollständige Details anzeigen

SCHRITT-FÜR-SCHRITT ANLEITUNG

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DAS SCHNITTMUSTER
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ZUSCHNITT
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VORBEREITUNG
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DIE SCHULTERNÄHTE
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DIE SCHLEIFE
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DER KRAGEN
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DER BESATZ
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DIE SEITENNÄHTE
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DIE ECKEN VERARBEITEN
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DER SAUM
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DIE ÄRMEL
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EINSETZEN DER ÄRMEL
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DIE KNOPFLÖCHER
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DIE SCHLEIFE

VIDEO TEXT

Das Schnittmuster zusammensetzen

Dies ist das Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Das Schnittmuster

Sobald ihr alles ausgedruckt habt, könnt ihr mit dem Zusammenkleben des Schnittmusters beginnen.
Oben auf der Seite findet ihr ein 5‑cm‑Kontrollquadrat. Wenn dieses korrekt ist, wurde das Schnittmuster richtig skaliert ausgedruckt.

Jetzt könnt ihr alle Teile ausschneiden.
An den Rändern seht ihr gestrichelte Linien – das sind die Klebelinien, entlang derer die einzelnen Seiten zusammengefügt werden.

Beim Schleifchen zum Beispiel gibt es ein zusätzliches Schnittteil, das einfach entlang der gestrichelten Linie angelegt und festgeklebt wird.

Das System ist bei allen Schnittmustern gleich:

  • Teil A wird an Teil B geklebt
  • alles ist alphabetisch sortiert
  • dadurch lässt sich das Schnittmuster sehr leicht zusammensetzen

Normalerweise würdet ihr erst alles ausschneiden und dann zusammenkleben.
Hier wird es Schritt für Schritt gezeigt, damit der Prozess leichter verständlich ist.

Wenn ihr unsicher seid, welche Teile zusammengehören, schaut auf die letzte Seite des Ausdrucks. Dort findet ihr einen Übersichtsplan des gesamten Schnittmusters.

Beispiele:

  • Vorderteil = A + B
  • Rückenteil = A + B + C

Je nach Größe variiert die Anzahl der Seiten, da kleinere Größen besser auf A4 passen.

Die Schnittteile

Jetzt haben wir alle Schnittteile vorbereitet.

Rückenteil

Das Rückenteil hat eine integrierte Knopfleiste und Schlitze an beiden Seiten.
Beim Zuschneiden schneidet ihr an den markierten Stellen kleine Knipse für die Schlitze.

Wenn ihr keine Schlitze möchtet, könnt ihr die Kante einfach gerade schneiden – dann bleibt dort etwas mehr Stoff stehen.

Die Schlitze sehen sehr professionell aus und wurden so konstruiert, dass die Ecken perfekt aufeinandertreffen.

Auf dem Rückenteil findet ihr außerdem:

  • die rückwärtige Mitte
  • eine Markierung für die Vlieseline

Es reicht völlig, nur die rückwärtige Mitte zu verstärken.

Vorderteil

Auch das Vorderteil hat einen Schlitz.
Wenn ihr keinen Schlitz möchtet, könnt ihr die Kante ebenfalls gerade schneiden.

Viele Kundinnen lieben diese Schlitze, weil sie sehr elegant aussehen – dieselben Schlitze findet ihr übrigens auch bei der Caprihose.

Der Kragen

Der Kragen wird im Stoffbruch zugeschnitten und verläuft:

  • von der Schulternaht nach vorne
  • und von der Schulternaht nach hinten

Der Kragen endet ungefähr hier, sodass beim Überlappen des Rückenteils ein kleiner Abstand entsteht – das sieht viel schöner aus.

Dazu gehört ein Besatz, der später innen angenäht wird.

Schlaufe und Schleife

Jetzt kommt das besondere Detail:
Bevor der Kragen angenäht wird, wird dieser Bereich leicht eingehalten und geformt, sodass später die Schleife dort befestigt werden kann.

Die Schleife wird:

  • gefaltet
  • zusammengezogen
  • durch die kleine Schlaufe gezogen

Das zeige ich euch später beim Nähen ganz genau.

Der Stoff für die Schleife muss sehr leicht sein.
Schwere Stoffe funktionieren hier nicht gut.

Wenn ihr Leinen verwenden möchtet, empfehle ich:

  • nur eine Lage zu verwenden
  • die Kanten mit einem Rollsaum zu versäubern
  • oder mit Schrägband einzufassen

Mit sehr leichten Stoffen könnt ihr die Schleife wie vorgesehen zuschneiden, falten und zusammenziehen.

Der Besatz

Der integrierte Beleg wird entlang der Markierung umgeklappt, und der separate Beleg wird aufgenäht.

Ihr könnt die Kante:

  • versäubern
  • oder mit Schrägband einfassen

Wer keine Overlock hat, kann mit Schrägband eine sehr schöne Lösung erzielen.

Der Ärmel

Jetzt kommen wir zum Ärmel – ein eingesetzter Ärmel.
In dieser Kollektion gibt es auch andere Ärmelvarianten, die ihr verwenden könnt.

Der Ärmel ist:

  • vorne etwas schmaler
  • hinten etwas weiter

Das gibt mehr Bewegungsfreiheit.

Markiert unbedingt:

  • Vorderseite
  • Rückseite
  • Schultermarkierungen

Dann lässt sich der Ärmel später viel leichter einnähen.

Zuschneiden

Jetzt können wir alles zuschneiden und anschließend mit dem Nähen beginnen.

Bluse zuschneiden

Transkript für das Video: Beatrice Bluse - Zuschnitt

Das ist das Transkript für das Video: Beatrice Blouse – Zuschneiden

Der Stoff, den ich hier benutze, ist von Michael Miller, aus der „Baby Basics“-Kollektion, ein ganz weicher Gaze-/Musselin-Stoff. Das Problem ist nur: Er ist nur 110 cm breit.

Damit alles draufpasst, habe ich zuerst eine Stoffkante ein Stück umgeschlagen, damit ich das Vorderteil platzieren konnte. Dann habe ich den restlichen Stoff nochmal gefaltet, um die Rückenteile zuzuschneiden.

Das Rückenteil musst du entweder im Bruch oder gespiegelt zuschneiden.
Achte unbedingt darauf, dass die Bruchkante genau da liegt, wo sie im Schnitt eingezeichnet ist.

Laut Lageplan sollten die Teile eigentlich nebeneinander passen – aber mit dieser Stoffbreite geht das einfach nicht. Der Lageplan ist ausgelegt für:

  • oder 140 cm Stoffbreite

Wenn also im Schnitt steht, dass du 1 m Stoff brauchst, brauchst du mit diesem Stoff eher 1,5 m.

Ganz ehrlich: Es ist ein bisschen frustrierend, dass Michael Miller diesen Stoff nur 110 cm breit gemacht hat, weil man dadurch viel mehr Stoff braucht.
Aber der Stoff selbst ist wunderschön:
weich, doppellagig, leicht und super angenehm.

Zuschneidetipps

Versuch immer, von der linken Seite des Schnittteils zu schneiden.
Dann kann deine linke Hand den Stoff leicht anheben und kontrollieren, während die rechte Hand schneidet.
Das macht alles viel einfacher und sauberer.

Vorderteil zuschneiden

Das Vorderteil ist jetzt zugeschnitten.
Vergiss nicht, sofort den Knips für die vordere Mitte zu setzen – dann ist das später beim Nähen schon vorbereitet.

Dann kannst du das Teil zur Seite legen.

Rückenteil zuschneiden

Ich habe das Rückenteil ein bisschen verschoben, damit ich möglichst wenig Stoff verschwende.
Auch wenn du noch nicht weißt, wofür du die Reste brauchst – aufheben lohnt sich immer.

Wieder von der linken Seite schneiden.

Bevor du das Teil weglegst, markiere unbedingt die Bruchlinie, damit du später genau weißt, wo der Stoff gefaltet werden muss.

Stoff sparen für die Schleife

Durch die Art, wie ich den Stoff gefaltet habe, ist ein langer Streifen übrig geblieben.
Der reicht perfekt für:

  • die Schleife
  • und die Schlaufe

Fast kein Stoff geht verloren – super!

Kragenteile zuschneiden

Jetzt falte ich den Stoff nochmal, damit ich die Teile, die im Bruch zugeschnitten werden müssen, vorbereiten kann.

Die Kragenteile müssen zweimal zugeschnitten werden.
Leider fressen runde Kragen immer erstaunlich viel Stoff – aber sie sehen einfach so schön aus, dass es sich lohnt.

Besatz zuschneiden

Jetzt kommt der Besatz.

Viele machen das wahrscheinlich genauso wie ich:
Man ignoriert den offiziellen Lageplan und legt die Teile einfach so hin, wie es am besten passt.
Ganz ehrlich: Das funktioniert meistens wunderbar.

Wichtig ist nur:

  • Leg die Schnittteile immer an den Rand
  • niemals mitten in den Stoff

Ich sage immer scherzhaft: Früher haben meine Schüler die Schnittteile gerne mitten in den Stoff gelegt – und dann war die Hälfte verschwendet.

Also: Stoffbreite immer maximal ausnutzen.

Ärmel zuschneiden

Zum Schluss kommen die Ärmel.

Die Ärmel kannst du in beide Richtungen entlang des Fadenlaufs zuschneiden.

Du brauchst die Ärmel viermal:

  • zweimal im Oberstoff
  • zweimal im Futter

Ich benutze denselben Stoff für beides, also muss alles doppelt zugeschnitten werden – das frisst leider viel Stoff.

Bonus: Ärmelvarianten

Im Bonusbereich gibt es auch Ärmelvideos aus dem „Virginia Sew Along“.
Da zeige ich:

  • verschiedene Ärmelstile
  • Varianten
  • wie man Ärmel für unterschiedliche Looks anpasst

Sehr hilfreich, wenn man ein bisschen experimentieren möchte.

Letzter Zuschnitt und Markierungen

Die Ärmel werden nochmal zugeschnitten, indem ich das Schnittteil direkt oben drauflege und feststecke.

Manchmal kann man nicht von der linken Seite schneiden – dann wird die Kante auf der anderen Seite oft etwas „zackiger“. Das ist völlig normal.

Jetzt sind alle Schnittteile zugeschnitten.

Die letzten Markierungen, die noch fehlen, sind:

  • die Ärmelkugelmarkierungen
  • und die Vorderteilmarkierungen

Damit später nichts durcheinanderkommt.

Die Gaze-Lagen trennen

Das Beste an Gaze-/Musselin-Stoff ist, dass man die beiden Lagen trennen kann.

Die kleinen Verbindungsfäden lassen sich ganz leicht auseinanderziehen.
Man sieht vielleicht eine feine Fadenlinie, aber das fällt kaum auf.

So bekommst du:

  • ein superleichtes Futter
  • statt vier dicken Stofflagen

Danach einfach bügeln und als Futter verwenden – funktioniert großartig.

Schleife vorbereiten

Für die Schleife mache ich genau dasselbe:
Die Lagen vorsichtig trennen, damit die Schleife schön leicht und weich wird.
Eine schwere Schleife würde hier gar nicht funktionieren.

Eine Lage kannst du weglegen, die andere verwenden.

Dann:

  • kurz bügeln
  • und die Schleife ist bereit zum Nähen

Die Stoffreste hebe ich auf – der Gaze-Stoff ist viel zu schön, um ihn wegzuwerfen.

Rückenteil vorbereiten

Transkript für das Video: Beatrice - Vorbereitung

Als Erstes wird das Rückenteil vorbereitet, und entlang der markierten Stelle wird Vlieseline aufgebügelt. Die Schnittteile nehme ich dafür schon ab.

Ich benutze hier eine schmale Vlieseline die du als Rolle kaufen kannst.
Die lege ich ganz genau an die Knipslinie, also dorthin, wo der Stoff später umgeklappt wird.
Dann wird die Vlieseline aufgebügelt, damit sie überall den gleichen Abstand hält.
Das Ganze mache ich natürlich auf beiden Seiten.

Wenn alles richtig liegt, wird die Vlieseline sauber auf die linke Stoffseite aufgebügelt.

Kanten versäubern

Jetzt geht’s weiter mit dem Versäubern der offenen Kanten.
Ich nehme dafür die Overlock und versäubere:

  • die Seitennähte
  • den Saum

Alles wird versäubert – außer der Bereich, wo später der Schlitz entsteht.
Die diagonale Linie für den Schlitz darf jetzt weder geschnitten noch versäubert werden.

Auch der Saum wird in diesem Schritt schon versäubert.
Beim Overlocken der Seitennaht musst du nur aufpassen, dass du nicht aus Versehen in den Stoff schneidest.

Seitennähte und Vorbereitung für die Verarbeitung

Die Seitennähte, der Saum und die Schulternähte werden alle mit der Overlock versäubert, damit nichts ausfranst und alles schön sauber aussieht.

Wenn alle Teile versäubert sind, ist das Rückenteil komplett vorbereitet und bereit für die endgültige Verarbeitung und das Zusammennähen.

Die Schulternähte schließen

Transcript für das Video: Beatrice Bluse - Die Schulternähte

Als Nächstes werden die Schulternähte geschlossen.
Vorder- und Rückenteil werden rechts auf rechts aufeinandergelegt und die Schultern exakt aneinandergelegt.
Dann werden die Schulternähte mit 1 cm Nahtzugabe zusammengenäht.

Nähte bügeln

Nach dem Nähen werden die Nähte gründlich gebügelt, am besten mit viel Dampf.
Zuerst von der linken Stoffseite, damit sich die Naht schön setzt, und anschließend – wenn du möchtest – nochmal von rechts, damit alles richtig sauber aussieht.

Kragen vorbereiten und Besatzkante bügeln

Jetzt wird der Kragen für das Annähen vorbereitet.
Auch der Besatzbereich wird in diesem Schritt gebügelt.

Ab dem Knips wird die Stoffkante gleichmäßig entlang der aufgebügelten Einlage nach innen gebügelt.
Achte darauf, dass die Kante schön gleichmäßig und glatt wird – das macht später einen großen Unterschied beim Annähen des Kragens.

Das Annähen der Schlaufe

Transkript für das Video: Beatrice Bluse - Die Schlaufe

Der erste Schritt ist das Anfertigen der Schlaufe. Der Stoff wird gefaltet und mit der angegebenen Nahtzugabe geschlossen genäht. Der Nähfuß wird an der Stoffkante ausgerichtet und entlang der Länge genäht.

Die Stiche werden sowohl am Anfang als auch am Ende durch Rückwärtsnähen gesichert, um sie zu fixieren.

Das Bügeln der Naht

Die Naht wird anschließend leicht auseinandergebügelt. Übermäßiges Bügeln wird vermieden, um die Form der Schlaufe zu erhalten.

Wenden und Fertigstellen der Schlaufe

Die Schlaufe wird dann auf rechts gewendet. Die Naht wird vor dem Bügeln zentriert und richtig ausgerichtet. Eine kleine Menge Dampf wird angewendet, um die Form zu fixieren und ein sauberes, gleichmäßiges Finish zu gewährleisten

Kragen nähen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Der Kragen

Für den Kragen werden die beiden Kragenteile rechts auf rechts gelegt.
Dann wird die äußere Kante zusammengenäht – die Halsausschnittkante bleibt offen.

Der Kragen wird sorgfältig mit senkrecht gesteckten Nadeln fixiert, damit nichts verrutscht.
Dann wird von einem Punkt zum anderen genäht, einmal komplett um die Außenkante herum und wieder zurück zum Anfang. Die Nahtzugabe beträgt 1 cm.

Damit die Ecken später schön sauber werden, wird die Stichlänge an den Ecken auf ca. 1,5 mm reduziert.
So franst nichts aus, wenn die Nahtzugabe später zurückgeschnitten wird.

Zurückschneiden und Wenden

Nach dem Nähen wird die Nahtzugabe zurückgeschnitten.
Je nach Stoffdicke können die Ecken entweder eingeschnitten oder diagonal abgeschnitten werden.
Hier ist der Stoff etwas dicker, deshalb werden die Ecken schräg zurückgeschnitten, damit sie später nicht zu wuchtig werden.

Dann wird der Kragen auf rechts gewendet, und die Ecken werden vorsichtig mit einer Stecknadel oder einem ähnlichen Werkzeug herausgearbeitet.
Die Nähte werden leicht in eine Richtung gebügelt, damit der Kragen seine Form bekommt.

Kragen positionieren und anpassen

Jetzt wird die Position des Kragens markiert – dafür nehme ich das Schnittteil zur Hilfe.
Auch die Stelle für die Schlaufe wird jetzt festgelegt.

Der Oberkragen wird anschließend leicht eingeschoben bzw. eingehalten, sodass er ein kleines bisschen mehr Länge bekommt.
Dadurch legt er sich später viel schöner um den Hals.
Diese kleine Formgebung wird gleichmäßig rundherum verteilt.

Die Nahtlinie wird dann bis zur Markierung ein kleines Stück zurückgeschnitten, damit es nicht zu dick wird.

Kragen annähen

Der Kragen wird zuerst an der vorderen Mitte festgesteckt, damit alles exakt sitzt.
Dann wird er rundherum an den Halsausschnitt gesteckt – etwa 1,5 cm von der Kante entfernt – und vorsichtig eingehalten, bis er perfekt passt.

Die Nahtzugaben werden bewusst leicht versetzt, damit es nicht zu dick wird.
Das sieht man später überhaupt nicht.

Schlaufe einsetzen und Beleg vorbereiten

Jetzt wird die Schlaufe eingesetzt und um den Kragen gelegt.

Zum Schluss kommt der Beleg oben drauf.
Bevor endgültig genäht wird, setze ich einmal rundherum eine Heftnaht, damit alles stabil ist und sich beim endgültigen Zusammennähen nicht verschiebt.

Den Besatz annähen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse - Der Besatz

Jetzt kommt ein Teil, den einige von euch vielleicht noch nie gemacht haben – aber er ist wirklich ganz einfach. Wir nähen jetzt unseren Besatz an.

Als Erstes wird die untere Kante des Besatzes mit der Overlock versäubert, damit alles schön sauber aussieht.
Alternativ kannst du die Kante auch mit Schrägband einfassen – das sieht ebenfalls wunderschön aus.

Dann können wir den Besatz annähen.

Jetzt kommt der Schritt, den viele nicht kennen:
Du nähst den vorderen Besatz an den hinteren Besatz.
Wenn du das später zurückklappst, sitzt alles perfekt am Halsausschnitt und du bekommst eine richtig saubere, professionelle Kante.

Auf der anderen Seite machst du genau dasselbe: anstecken, zurückrollen, und schon passt es wunderbar an den Halsausschnitt.

Also: ab zur Nähmaschine und die Besätze zusammennähen.

Zurückrollen und Nahtzugabe sichern

Jetzt wird’s spannend.
Wir rollen den Besatz entlang des Knipses zurück.
Die Nahtzugabe liegt im Besatz.

Du kannst die Nahtzugabe auch in eine Richtung bügeln und absteppen, wenn du eine besonders saubere Kante möchtest.
Wenn dein Zickzack nicht so schön aussieht, mach es wie in der Industrie: einfach feststecken.

Das Gleiche auf der anderen Seite.

Dann legen wir den Besatz an die vordere Mitte und stecken alles rundherum fest.

Du kannst mit füßchenbreit nähen oder mit 1 cm Nahtzugabe.
Ich habe 1 cm konstruiert, aber beim Nähen fand ich füßchenbreit schöner.
Mach es so, wie es dir am besten gefällt.

Jetzt einmal rundherum nähen.
Am Anfang verriegeln.
Stichlänge 2,5.
Nadel unten lassen, Fuß leicht anheben, drehen – ganz gemütlich.

Schieb den Stoff leicht in den Nähfuß hinein, damit nichts gedehnt wird.

Am Ende wieder verriegeln.

Zurückschneiden und Untersteppen

Jetzt wird die Nahtzugabe zurückgeschnitten – aber nicht zu viel, weil wir gleich untersteppen.

Von der rechten Seite schneiden ist einfacher.

Beim Untersteppen nähst du die Nahtzugabe auf den Besatz.
Dadurch rollt sich der Kragen später wunderschön nach innen und steht nicht ab.

So nah wie möglich an den Anfang des Kragens nähen – dort, wo der Besatz beginnt.
Stichlänge 3.

Über der Schleife wird’s etwas dicker, aber das ist okay.
Darum muss die Schleife aus superleichtem Stoff sein.

Am Ende verriegeln.

Besatz umklappen und Kragen bügeln

Jetzt klappen wir den integrierten Besatz nach innen – und du bekommst eine richtig saubere Kante.

Der Kragen rollt sich ganz von selbst nach unten, weil wir den Oberkragen etwas verlängert haben.

Die Ecke vorsichtig mit einer Stecknadel herausarbeiten.

Jetzt siehst du die schöne Überlappung, wo später die kleinen Knöpfchen hinkommen.

Ich benutze mein Ärmelbrett und bügle den Kragen erst flach – ganz wichtig!
Nicht gleich runterfalten und draufbügeln.

Dann etwas Dampf an die Stelle mit der Schleife, damit alles schön liegt.

Besatz fertigstellen

Ich habe meinen Besatz overlockt, aber du kannst ihn auch einfach einschlagen, wie es in der Anleitung steht.
An der Schulternaht anfangen und den Besatz gleichmäßig nach innen falten.

Das sieht richtig hübsch aus.

Dann festnähen.
Wenn der Kragen drüberliegt, sieht man davon nichts.

Ich empfehle, zuerst die vordere Mitte zu nähen und dann nach außen zu arbeiten.

Wenn du die Bluse flach auf den Tisch legst, bekommst du eine perfekte Rundung.
Sei nur vorsichtig, damit du nichts verziehst.

Du könntest den Besatz auch mit Schrägband einfassen, aber auf einer Haushaltsmaschine wird das oft nicht so sauber wie in der Industrie – dort haben sie Spezialmaschinen.
Für Anfänger ist das eher riskant.

Rundherum absteppen

Jetzt wird der Kragen einmal rundherum knappkantig abgesteppt.

Ein paar Tipps:

Wenn du den Stoff am Anfang falsch hinlegst, bekommst du kleine Fältchen.
Der Stoff muss perfekt flach liegen – die ersten 5–6 cm sind entscheidend.

Nicht hinten ziehen.
Der Stoff muss gerade in den Nähfuß laufen.

Die linke Hand glättet,
die rechte führt den Stoff um die Kurve.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Fehler passieren.

Am Ende verriegeln.
Stichlänge 3–3,5.

Bügeln

Jetzt alles richtig gut bügeln.

Erst den Kragen flach bügeln – nicht gleich runterfalten.
Etwas Dampf, dann mit der Hand formen.

Bei einer Jacke würdest du die Kragenfalte nie direkt bügeln – bei einer Bluse ist es in kleinen Bereichen okay.

Und da ist er – dein wunderschöner Kragen.
Er liegt perfekt, nichts steht ab, und die Struktur ist einfach traumhaft.

Seitennähte schliessen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse - Die Seitennähte

Als Erstes legst du die entsprechenden Stoffkanten genau übereinander.
So kannst du gleich überprüfen, wie sauber die vorherigen Schritte gearbeitet wurden.
Kleine Abweichungen sind normal – wichtig ist nur, dass die unteren Kanten exakt aufeinandertreffen.

Wenn alles stimmt, legst du die Seitennähte rechts auf rechts und steckst sie sorgfältig Kante an Kante fest.
Ich empfehle dir senkrechte Stecknadeln, damit nichts verrutscht.

Die Seitennaht nähen

Die Seitennaht wird mit 1 cm Nahtzugabe genäht.
Du beginnst oben und verriegelst die Naht am Anfang.

Dann nähst du einfach gerade nach unten.
Auch wenn die Nahtzugabe an einer Stelle etwas breiter wirkt, nähst du ganz normal weiter – die Naht bleibt durchgehend sauber.

Am Ende wird wieder verriegelt.
Achte darauf, dass der Stoff immer schön flach liegt, damit sich nichts verzieht.
Nimm die Nadeln rechtzeitig raus, damit du volle Kontrolle behältst.

Naht bügeln

Nach dem Nähen wird die Naht zuerst flach gebügelt, damit sich die Stiche setzen.
Danach wird sie auseinandergebügelt.

Diese Reihenfolge sorgt für eine richtig saubere Verarbeitung und gibt dem Kleidungsstück eine schöne Struktur.
Die Naht sollte glatt, eben und gut definiert aussehen.

Ergebnis

Eine sauber genähte Seitennaht sieht professionell, glatt und stabil aus.
Damit ist die Seitennaht fertiggestellt und das Teil ist bereit für den nächsten Verarbeitungsschritt

Die Schlitze mit Briefecken nähen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse - Schlitze nähen

Um eine Briefecke zu nähen, legst du zuerst die Ecke so zusammen, dass die Stoffkanten exakt übereinanderliegen.
Wichtig: Nicht versuchen, die bereits umgebügelten Kanten auszurichten – das funktioniert nicht.
Es geht wirklich nur darum, Kante auf Kante zu legen und die Ecke mit einer Stecknadel zu fixieren.

Die Ecke nähen

Die Ecke wird mit 1 cm Nahtzugabe genäht.
Das machst du bei allen vier Ecken, damit alles schön gleichmäßig wird.

Am Rückenteil ist die Kante bereits overlockt.
Wenn du den Stoff dann korrekt faltest und feststeckst, entsteht automatisch eine saubere, perfekte Briefecke.
Beim Wenden sitzt die Ecke dann schön flach und zieht nicht in die Spitze hinein – das ergibt ein viel saubereres Ergebnis.

Wenden und Vorbereiten der Ecke

Nach dem Nähen wird die Ecke auf rechts gewendet.
Überstehende Fäden werden abgeschnitten, damit du sauber weiterarbeiten kannst.

Die Naht wird jetzt mit den Fingern geöffnet und geformt – noch nicht bügeln.
Achte darauf, dass die Ecke vollständig ausgeformt ist und schön flach liegt.

Das wiederholst du bei allen Ecken.

Es lohnt sich, zwischendurch immer wieder lose Fäden zu entfernen – sauberes Arbeiten zahlt sich aus.

Briefecken bügeln

Wenn alle Ecken vorbereitet sind, geht’s zum Bügelbrett.
Die Briefecken werden jetzt gründlich und sorgfältig gebügelt, damit sie richtig schön scharf und professionell aussehen.

Wenn dein Teil eine Mittelnaht im Rücken hat, musst du beim Bügeln darauf achten, in welche Richtung die Naht gelegt wird.
Je nachdem, ob die Kante overlockt oder eingeschlagen ist, muss die Naht manchmal in eine bestimmte Richtung gebügelt werden, damit die Mitte sauber aussieht.

Gutes Bügeln ist hier entscheidend – es definiert die klare Form der Briefecke und macht optisch einen riesigen Unterschied.

Fertig

Nach dem Bügeln sind deine Briefecken komplett fertig.
Sie geben dem Teil eine wunderschöne, strukturierte Optik und bereiten alles für den nächsten Schritt vor – das Schließen der Seitennähte

Vorbereitung zum Absteppen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Der Saum

Der letzte Schritt ist das Absteppen.
Bevor wir nähen, markieren wir uns die Abstepplinie, damit alles schön gleichmäßig wird.

Wenn du dir unsicher bist, wo genau die Linie sitzen soll, kannst du dich an 1,5 cm Abstand zur Kante orientieren.
Oder du zeichnest dir – je nach Design – eine Linie bei 2,5 cm an.
So bleibt alles symmetrisch und du hast eine klare Orientierung.

Am besten markierst du beide Seiten, damit alles schön gleichmäßig wird.

Absteppen

Das Absteppen beginnt direkt an der Stoffkante.
Hier wird knapp unterhalb der Overlockkante genäht oder genau entlang der Versäuberung – je nachdem, wie du es markiert hast.

Die gezeichnete Linie dient dir als Hauptorientierung.

An den Ecken lässt du die Nadel im Stoff, drehst das Teil und nähst dann die nächste Strecke weiter.
So bekommst du saubere, kontrollierte Übergänge.

Wenn es dir hilft, kannst du auch Stichanzahl oder kleine Orientierungspunkte nutzen, damit beide Seiten exakt gleich werden.

Genauigkeit und Ausrichtung

Wichtig ist, dass du beim Absteppen gleichmäßig bleibst.
Alle Seiten sollten den gleichen Abstand zur Overlockkante oder zur Markierung haben.

Kleine Abweichungen sind nicht schlimm – Hauptsache, die Abstände sind überall gleich.
So wirkt das Absteppen ruhig und sauber.

Achte darauf, dass der Stoff immer schön flach liegt, damit die Naht nicht „wandert“.

Fertigstellung

Wenn du fertig bist, sollte die Absteppnaht sauber, gleichmäßig und unauffällig aussehen.
Die Markierungen verschwinden später von selbst, wenn du Luftlöschstifte benutzt.

Damit ist die sichtbare Verarbeitung abgeschlossen und das Teil ist bereit für den letzten Arbeitsschritt.

Ärmel vorbereiten

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Die Ärmel

Für den Ärmel nimmst du das Schnittteil und legst es rechts auf rechts zusammen.
Lose Fäden lässt du einfach dran – die stören überhaupt nicht.

Dann wird die untere Kante des Ärmels geschlossen.
Wenn du an dieser Stelle etwas mehr Stabilität brauchst, kannst du ein schmales Formband oder Stay Tape aufbügeln, damit sich nichts ausdehnt.

Genäht wird mit 1 cm Nahtzugabe.

Nahtzugabe und Stabilisierung

Nach dem Nähen wird die Nahtzugabe vorsichtig zurückgeschnitten, aber nicht zu knapp – wir brauchen später noch etwas Spielraum, wenn der Ärmel ans Futter kommt oder abgesteppt wird.

Beim Nähen solltest du den Stoff leicht führen und einhalten, damit er sich nicht verzieht, besonders an Stellen, die gerne ausleiern.
Wenn du den Stoff gleichmäßig unterstützt, bleibt die Ärmelrundung schön in Form.

Bügeln und Kante vorbereiten

Die Nahtzugabe wird mit Dampf geformt und gebügelt.
Dann wird die Kante sauber eingeschlagen und nochmal gebügelt, damit sie eine schöne, stabile Form bekommt.

Je nach Design kannst du an dieser Stelle auch Paspeln, Kräuselungen oder Spitze einarbeiten – das ist ganz dir überlassen.

Beide Ärmel werden auf die gleiche Weise vorbereitet.

Ärmelnaht schließen

Jetzt wird die Ärmelnaht geschlossen.
Dafür klappst du den Ärmel auf, legst die Kanten sauber aufeinander und steckst alles fest.

Dann nähst du die Naht in einem Zug mit gleichmäßiger Nahtzugabe.

Bügelreihenfolge

Nach dem Nähen wird die Naht zuerst flach gebügelt, damit sich die Stiche setzen.
Danach wird sie auseinandergebügelt, damit sie schön flach liegt und nicht aufträgt.

Dem Ärmel Form geben

Zum Schluss wird die Ärmelkante nochmal ordentlich eingeschlagen und gebügelt, damit die Form richtig schön herauskommt.

Dann nähst du eine Heftnaht (Holding Stitch) rundherum, damit alles stabil bleibt und sich beim Weiterverarbeiten nicht verschiebt.

Damit sind die Ärmel perfekt vorbereitet für das Einnähen.

Ärmel einsetzen – Vorbereitung

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Die Ärmel einsetzen

Der Ärmel wird zuerst in die richtige Orientierung gebracht.
Die Knipse müssen unbedingt stimmen:
Der vordere Ärmelknips gehört zur Vorderseite des Oberteils.
Nur so sitzt der Ärmel später korrekt.

Dann wird der Ärmel an das Armloch angepasst:

  • zuerst Seitennähte aufeinanderlegen
  • eine senkrechte Stecknadel setzen
  • dann den Schulterknips an die Schulternaht stecken
  • und schließlich die andere Seite des Armlochs feststecken

Damit sind die drei wichtigsten Fixpunkte gesetzt.

Ärmel einsetzen (ohne Einhalten)

Der Ärmel wird ohne Einhaltefäden eingesetzt.
Die Achsel muss komplett flach liegen – keine Kräuselung, kein Ziehen.

Der Stoff wird gleichmäßig verteilt.
Manchmal sieht es so aus, als wäre zu viel Stoff da, weil Ärmel und Armloch in entgegengesetzte Richtungen laufen – aber die Längen passen exakt.

Mit den Fingern wird der Ärmel so geführt, dass er glatt und sauber liegt.
Es wird nicht am Ärmelkopf gekräuselt.

Ein kurzer Blick von außen zeigt, ob alles glatt liegt und keine Fältchen entstanden sind.

Ärmel einnähen

Genäht wird von innen, einmal rund um das Armloch.

Beim Nähen ist Kontrolle das Wichtigste:

  • eine Hand hält und glättet den Ärmel
  • die andere führt den Stoff unter den Nähfuß
  • Stecknadeln werden nacheinander entfernt
  • jede entfernte Nadel wird sofort durch Handkontrolle ersetzt, damit nichts verrutscht

Besonders am Ärmelkopf muss man aufpassen:
Der Stoff darf nicht über die Armlochkante rutschen – sonst wird der Ärmel zu kurz und sitzt später zu eng.

Für Anfänger gilt: Kante auf Kante halten, ohne die Nahtverteilung zu verändern.

Sitz des Ärmels prüfen

Nach dem Einnähen wird der Ärmel von außen kontrolliert:

  • keine Fältchen
  • keine kleinen Zieher
  • keine Spannungslinien

Wenn alles richtig gemacht wurde, hängt der Ärmel glatt und natürlich, auch wenn man die Hand darunter hält.

Ärmelnaht bügeln

Zum Schluss wird die Naht gebügelt.

Zuerst wird die Naht flach gebügelt, damit sich die Stiche setzen.
Dann wird sie mit Dampf geformt, aber nicht direkt von außen gebügelt, damit keine Kanten entstehen.

Das Bügeleisen wird nur über den Stoff gehalten, Dampf drauf, und die Naht wird mit der Hand geformt.
So legt sich die Naht ganz natürlich in das Armloch, ohne harte Kanten.

Diese Bügeltechnik sorgt für einen sauberen, weichen Ärmel, perfekt für leichte Blusenstoffe.

Wie man die Knopflöcher ausmisst

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Die Knopflöcher

Du kannst natürlich auch Druckknöpfe verwenden, wenn du möchtest.
In diesem Beispiel werden aber bezogene Knöpfe genutzt, weil sie einfach dekorativer aussehen.

Bevor wir die Knopflöcher nähen, müssen wir genau festlegen, wo die Knöpfe sitzen sollen.
Der Abstand ist nicht fest vorgegeben – er hängt ab von:

  • der Knopfgröße
  • dem Design
  • und der optischen Balance

Eine wichtige Regel:
Immer eine ungerade Anzahl an Knöpfen verwenden.
Hier sind es fünf.

Richtlinien für den Knopfabstand

Vom unteren Saum bis zum letzten Knopf sollten mindestens 7,5 cm (3 Inch) Abstand bleiben, damit es sauber aussieht.

Oben muss man gut überlegen:
Der Knopf darf nicht zu hoch sitzen, sonst zieht er den Stoff nach oben und sieht merkwürdig aus.

Der oberste Knopf sitzt normalerweise ein kleines Stück unterhalb der Kante – etwa 0,5 cm tiefer, je nach Knopfstand.

Das erste Knopfloch liegt meist etwa 1,2 cm unter der oberen Kante, je nach Knopfgröße.

Zwischen den Knöpfen bleibt der Abstand gleich – etwa 7,5 cm.

Alle Positionen werden sauber markiert.

Einstellungen für die Knopflochmaschine

Bei mechanischen Maschinen muss die Knopflochbreite zur Knopfgröße passen.
Für einen 1 cm Knopf ist eine Breite von ca. 1,5 cm ideal.

Maschineneinstellungen:

  • Knopflochprogramm wählen
  • Zickzack aktivieren (je nach Modell)
  • Stichlänge auf Knopfloch einstellen
  • Fadenspannung anpassen

Immer zuerst ein Probeknopfloch nähen, um die Größe zu testen.

Knopflöcher nähen

Der Stoff wird so eingelegt, dass die Markierung ca. 1,5 cm von der Kante liegt.

Jedes Knopfloch wird in der gleichen Reihenfolge genäht:

  1. eine Seite nach unten
  2. verriegeln
  3. Riegel (Bar Tack)
  4. die andere Seite nach oben
  5. abschließend verriegeln

Bei mechanischen Maschinen muss man manchmal leicht führen, damit der Stoff gut transportiert wird.

Das wiederholst du für alle markierten Positionen.

Knopflöcher aufschneiden

Nach dem Nähen werden die Knopflöcher vorsichtig geöffnet.

In der Mitte einen kleinen Schnitt setzen und dann langsam erweitern.
Nicht in die Naht schneiden!

Am besten eignen sich scharfe Stickscheren.
Nahttrenner sind riskant – man rutscht schnell ab und schneidet in den Stoff.

Knöpfe annähen

Die Knopfposition bestimmst du, indem du den Knopf durch das Knopfloch hindurch markierst – so sitzt er garantiert richtig.

Jeder Knopf wird mehrfach festgenäht.
Dann wird der Faden um den Knopfstiel gewickelt, damit ein kleiner Steg entsteht – so lässt sich der Knopf besser schließen.

Faden sichern und sauber abschneiden.

Sitz kontrollieren

Wenn alle Knöpfe dran sind, wird die Bluse geschlossen und kontrolliert:

  • schließt sie glatt?
  • sind die Abstände gleichmäßig?
  • stimmt die vordere Mitte?

Falls nötig, wird korrigiert, bevor alles endgültig gesichert wird.

Fertig

Wenn alle Knöpfe und Knopflöcher fertig sind, ist die Bluse fast komplett.
Der letzte Schritt ist dann die kleine Schleife vorne, die das Design perfekt abrundet

Die Schleife nähen

Transkript für das Video: Beatrice Bluse – Die Schleife

Die Schleife wird mit den passenden Schnittteilen gearbeitet.
Der Stoff wird rechts auf rechts gelegt, das Schnittteil aufgelegt, übertragen und zugeschnitten.

Je nach Design kannst du die Schleife:

  • als großes Teil nähen
  • oder als schmaleren Streifen, fast wie ein kleines Tuch
  • oder mit dekorativen Kanten, z. B. Spitze oder Paspel

Die Schleife nähen

Die Schleife wird einmal komplett rundherum mit 1 cm Nahtzugabe genäht.
Eine Wendeöffnung bleibt offen, damit du später wenden kannst.

Beim Nähen:

  • Nadel im Stoff lassen, wenn du anhältst
  • Nähfuß leicht anheben, um die Richtung zu ändern
  • Anfang und Ende verriegeln
  • Wendeöffnung offen lassen

Zurückschneiden und Wenden

Nach dem Nähen wird die Nahtzugabe zurückgeschnitten, damit die Kanten später schön flach liegen.

Dann wird die Schleife durch die Öffnung gewendet.
Am besten beginnst du am weitesten Punkt von der Öffnung entfernt – so lässt sich der Stoff leichter durchziehen.

Die Ecken werden vorsichtig mit einer Stecknadel oder einem ähnlichen Werkzeug herausgearbeitet.

Bügeln und Öffnung schließen

Jetzt wird die Schleife gründlich gebügelt.
Mit den Fingern rollst du die Kanten schön aus, damit die Form klar definiert ist.

Die Wendeöffnung wird anschließend mit einem unsichtbaren Leiterstich per Hand geschlossen.

Die Schleife formen

Nun wird die Schleife in ihre endgültige Form gebracht. Du kannst sie:

  • einreihen
  • auffächern
  • drehen
  • oder wie ein kleines Tuch arrangieren

Je nachdem, welchen Look du möchtest.

Für sehr leichte Stoffe wie Chiffon oder Musselin eignen sich:

  • Rollsaum
  • Overlocksaum
  • oder ein feiner Handsaum

Endform

Zum Schluss wird die Schleife so gelegt, dass sie symmetrisch aussieht und eine schöne, weiche Form hat.
Ein leichtes Drehen oder Drapieren gibt ihr Volumen.
Sie bleibt flexibel, sodass du sie nach dem Waschen oder Bügeln jederzeit neu formen kannst.

Fertig

Mit der Schleife ist die Bluse komplett.
Sie gibt dem Vorderteil ein weiches, dekoratives Detail und rundet das ganze Design wunderschön ab.

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