AUDREY CAPRI-HOSE
AUDREY CAPRI-HOSE
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Audrey ist ein süßes, vielseitiges Caprihosen‑Schnittmuster im Vintage‑Stil mit schicken Seitenschlitzen. Du kannst sie entweder mit glattem vorderen Bündchen und Gummizug hinten nähen oder eleganter mit verdecktem Reißverschluss, Schlaufe und Knöpfchen.
Das Caprihosen‑Schnittmuster für Mädchen eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen und kommt mit wunderschön gefilmten Videoanleitungen. Einfach nach unten scrollen und zuschauen.
Was ist beim Schnittmuster dabei?
Was ist beim Schnittmuster dabei?
- Sofort-Download
- Digitale PDF Schnittmuster
- DIN A4 Format
- eBook
- Schritt für Schritt Video-Anleitungen
Design
Design
FORTGESCHRITTENE
- Figurbetonter, geschwungener Bund für perfekten Sitz
- Aufgesetzte Gesäßtaschen
- Seitentaschen mit Faux-Paspel
- Klassische Saum-Schlitze in der Seitennaht
- Verdeckter Reißverschluss
- Niedliche Schlaufen
- Abnäher
ANFÄNGER VERSION
- Figurbetonter, geschwungener Bund im Vorderteil
- Gummizug im Rückenteil
Stoffverbrauch
Stoffverbrauch
STOFFEMPFEHLUNGEN
Leichte bis mittelschwere Stoffe sind perfekt für diese Mädchenhose, zum Beispiel: Baumwolle, Baumwollsatin, Cord, Chambray oder Jeans.
Am Besten mit 3-5% Lycra oder Elastan
STOFFVERBRAUCH
- Stoffmenge: Bis zu 1 m
KURZWAREN
- Knöpfe: 3 x
- Verdeckter Reißverschluss (Profi-Version)
- Vlieseline
- Gummi 3 cm breit: 34 cm lang
Verfügbare Größen
Verfügbare Größen
Größe: 92-152, Alter 1-12
Bitte beachten
Bitte beachten
- Dies ist ein digitales Schnittmuster oder eine PDF-Datei, kein physisches Produkt. Die Zustellung erfolgt elektronisch über einen Download-Link an die beim Kauf verwendete E-Mail-Adresse. Zusätzlich kann das Schnittmuster von deinem Kundenkonto heruntergeladen werden.
- Um sicherzustellen, dass das Schnittmuster in seiner tatsächlichen Größe gedruckt wird, wird die Verwendung von Adobe Acrobat Reader empfohlen.
- Kleine Betriebe: Ich freue mich wenn meine Schnittmuster dir helfen, tolle Bekleidung für deine Kunden zu nähen. Industrielle Produktion ist untersagt.
Kunden werden ermutigt, Frocks & Frolics zu verlinken, wenn sie Projekte, die mit meinen Schnittmustern erstellt wurden, in sozialen Medien teilen.
@frocksandfrolics
#frocksandfrolics
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SCHRITT-FÜR-SCHRITT ANLEITUNG
VIDEO TEXT
Audrey Capris – Das Schnittmuster
Transkript zum Video: Audrey Capris - Das Schnittmuster
Willkommen, ihr Lieben!
Jetzt habt ihr euer Schnittmuster ausgedruckt und seid bereit loszulegen. Das Erste, was ihr tun müsst, ist das Testquadrat zu prüfen.
Ist es 2,5 cm in beide Richtungen?
Wenn ja, wurde alles korrekt gedruckt und ihr könnt mit dem Zuschneiden beginnen.
Einige Schnittteile passen komplett auf eine Seite, wie die Audrey‑Tasche, andere jedoch nicht. Deshalb gibt es Ansatzlinien, die anzeigen, wo ein Teil an das nächste anschließt. Das System ist ganz einfach:
- Vorderteil → weiße Blume
- Rückenteil → pinke Blume
So verwechselt ihr nichts.
Wenn ein Teil nicht auf eine Seite passt, wird der Rest auf einer weiteren Seite gedruckt – wieder mit Ansatzlinien. Diese Linien werden beim Zusammenkleben überdeckt, und so entsteht ein vollständiges Schnittteil.
Für das Rückenteil dieser Größe gibt es drei Teile: A, B und C. Das variiert je nach Größe – je größer die Größe, desto mehr Segmente. Auf der letzten Seite eures Schnittmusters findet ihr immer einen Übersichtsplan, der zeigt, wie alles zusammengehört.
Ihr habt außerdem mehrere Bundteile, weil es drei Bundoptionen gibt. Achtet darauf, die richtigen Teile zusammenzusetzen.
Bündchen zusammensetzen
Legt alle Bundteile in einer Reihe aus und sortiert sie nach Option:
- Option 1 passt zu Option 1
- Option 2 passt zu Option 2
Der vordere Bund besteht nur aus einem Teil – das ist einfach.
Wenn alles sortiert ist, die Ansatzlinien überdecken und zusammenkleben.
Es gibt zwei verschiedene Rückbund‑Varianten:
- Reißverschluss‑Version
- Gummizug‑Version
Für sehr kleine Kinder empfiehlt Marina die Gummizug‑Version, weil ein Reißverschluss unnötig und unbequem sein kann.
Für ältere Kinder (ca. 5–12 Jahre) wirkt die Reißverschluss‑Version schicker und körpernäher.
In diesem Tutorial wird die Reißverschluss‑Version gezeigt, weil die Gummizug‑Version deutlich einfacher ist.
Rückenteil und Vorderteil zusammensetzen
Für das Rückenteil:
- A und B zusammenkleben
- Dann das untere Teil C ansetzen
- Alles gut festkleben
Für das Vorderteil ist es noch einfacher:
In kleineren Größen besteht es meist nur aus zwei Teilen. Ansatzlinie überdecken, zusammenkleben – fertig.
Vorderteil – Details
Das Vorderteil besteht aus:
- Taschenfutter
- Taschenbeutel
- Vorderhosenstück
Das Taschenfutter wird an die Vorderhose genäht und nach innen gewendet.
Der Taschenbeutel liegt darunter.
Wenn ihr keine Taschen möchtet, müsst ihr die Teile trotzdem zusammenkleben, damit das Vorderteil seine Form behält.
Dieses Teil wird im Stoffbruch zugeschnitten, was es stabil macht.
Wenn ihr einen dehnbaren Stoff für die Hose verwendet, sollte auch die Tasche aus demselben Stoff sein, damit alles gleichmäßig dehnt.
Das Taschenfutter kann aus einem anderen Stoff zugeschnitten werden.
Seitenschlitze
Der Hosensaum hat optionale Schlitze, die vielleicht kompliziert aussehen, aber wirklich einfach sind.
Wenn ihr keine Schlitze möchtet:
- einfach die Verlängerung abschneiden
- Saum normal nach oben falten und absteppen
Wenn ihr die Schlitze nähen möchtet:
- Die kleine markierte Ecke abschneiden
- Die Schlitzverlängerung entlang der gestrichelten Linie falten
- Kanten exakt aufeinanderlegen
- Die gefaltete Ecke zusammennähen
- Wenden → ergibt eine perfekte Ecke im Gehrungsschnitt
Das Schnittmuster enthält bereits die richtigen Winkel – einfach den Linien folgen.
Rückenteil – Details
Auch das Rückenteil hat Schlitzmarkierungen, also gleicher Ablauf wie vorne.
Außerdem gibt es einen Abnäher.
Der Abnäher ist vor allem für die Reißverschluss‑Version wichtig, weil er eine schönere Passform ergibt.
Für kleine Kinder mit der Gummizug‑Version kann der Abnäher weggelassen werden.
Zum Übertragen des Abnähers:
- Papier entlang der Abnäherlinie einschneiden
- Auf den Stoff legen und durchmarkieren
Bundpassform
Für die Reißverschluss‑Version:
- Der Bund passt nach dem Nähen des Abnähers exakt ans Rückenteil
- Er hat eine kleine Verlängerung an der Seite → das ist die Reißverschlussblende
Für die Gummizug‑Version:
- Der alternative Bund passt ohne Verlängerung direkt ans Rückenteil
Fertig zum Zuschneiden
Wenn alle Schnittteile zusammengesetzt sind, seid ihr bereit, euren Stoff zuzuschneiden.
Vorderteil nähen
Transkript für das Video: Audrey Capris - Das Vorderteil
Das Vorderteil wird genauso genäht wie das Rückenteil. Wir legen die beiden Vorderteile rechts auf rechts zusammen und nähen sie mit 1 cm Nahtzugabe komplett nach oben. Bewegt den Stoff so, dass er gerade in die Maschine läuft. Am Ende die Stiche verriegeln.
Overlockt die Naht und schneidet etwas von der Nahtzugabe zurück, damit nicht zu viel Volumen entsteht. Dieses Mal bügelt ihr die Nahtzugaben nach links.
Dann macht ihr genau das, was ihr auch am Rückenteil gemacht habt:
Mit Stichlänge 3,5 komplett absteppen. Wenn ihr die Naht richtig gebügelt habt, legt sie sich ganz von selbst in die richtige Richtung. Nutzt die kleine Markierung am Nähfuß, um euch an der Nahtlinie zu orientieren. Bis zum Ende nähen und verriegeln.
Taschen nähen
Jetzt nähen wir die Taschen. Legt das Taschenfutter rechts auf rechts auf das Vorderteil und näht es mit 1 cm Nahtzugabe fest. Eine füßchenbreite Nahtzugabe funktioniert hier genauso gut.
Der einzige knifflige Punkt ist die kleine Ecke. Wenn ihr unsicher seid, markiert sie vorher. Schiebt den Stoff in die Maschine hinein, statt daran zu ziehen, damit sich die Ecke nicht verzieht.
Dann schneidet ihr bis in die Ecke hinein, damit beim Wenden keine Spannung entsteht. Wendet das Taschenfutter – so entsteht eine wunderschöne, saubere Kante.
Zuerst bügelt ihr das Taschenfutter in eine Richtung. Dann kommt der kleine Trick:
Ihr könnt ein winziges bisschen Taschenfutter sichtbar lassen, sodass es aussieht wie Paspeloptik. Marina zeigt das im Video – ein Hauch des weißen Stoffes bleibt sichtbar. Das ergibt einen sehr hübschen Effekt.
Wenn alles gebügelt ist, steppt ihr die Kante füßchenbreit mit Stichlänge 3,5 ab. Dann näht ihr eine zweite, ganz knappe Linie entlang der Taschenöffnung. Die senkrechte Kante bleibt offen.
Das Gleiche auf der anderen Seite wiederholen.
Taschenbeutel annähen
Jetzt legt ihr den Taschenbeutel darüber und steckt links und rechts fest. Dreht das Ganze um und kontrolliert, ob alles sauber liegt. Wenn etwas übersteht, einfach zurückschneiden. Wichtig ist, dass die Kanten sauber übereinanderliegen.
Steckt die Tasche fest, aber ihr müsst nicht bis in die Öffnung hineinstecken – dieser Bereich wird später von außen gesichert.
Dann näht ihr den Taschenbeutel von unten bis zum markierten Punkt und dann quer darüber fest.
Nahtzugabe: füßchenbreit oder 1 cm.
Stichlänge: wieder 2,5.
Auf beiden Seiten wiederholen.
Taschenöffnung sichern
Jetzt sichern wir die Taschenöffnung von außen. Dazu näht ihr knappkantig entlang der Vorderkante nach unten. So sieht es aus, als würde die Absteppnaht vom oberen Teil einfach weiterlaufen.
Das Absteppen endete vorher an der Taschenecke – jetzt führt ihr die Linie bis ganz nach unten fort. Das fixiert die Taschenöffnung und sieht sehr professionell aus.
Auf der anderen Seite wiederholen.
Seiten fertigstellen
Zum Schluss overlocken wir die Seitenkanten.
Damit sich die Taschenlagen nicht verschieben, steckt ein paar Nadeln durch die Tasche – aber weit genug vom Rand entfernt, damit sie nicht in die Overlock geraten.
Dann overlockt ihr die Seitennaht komplett nach unten. Wenn ihr Angst habt, zu nah an die Tasche zu kommen, könnt ihr das Messer eurer Overlock ausschalten.
Den Stoff gerade führen und alles sauber ausrichten.
Die fertigen Taschen sehen wirklich ordentlich und sehr süß aus.
Zuschnitt
Transkript für das Video: Audrey Capris - Zuschnitt
Sobald du dein Schnittmuster ausgedruckt hast, prüfst du zuerst das Testquadrat. Es muss 2,5 cm in beide Richtungen messen. Wenn das stimmt, wurde alles korrekt gedruckt und du kannst mit dem Zuschneiden beginnen.
Du hast mehrere Schnittteile, die zusammengesetzt werden müssen. Wenn ein Teil nicht auf eine Seite passt, findest du eine Ansatzlinie, die zeigt, wo das nächste Teil angesetzt wird. Diese Linien werden beim Zusammenkleben überlappt, sodass ein vollständiges Schnittteil entsteht.
Auf dem Vorderteil erkennst du die Bereiche an der weißen Blume, auf dem Rückenteil an der pinken Blume. So kannst du die Teile nicht verwechseln.
Am Ende des Schnittmusters findest du außerdem einen Übersichtsplan, der genau zeigt, wie viele Teile zusammengehören. Wenn du unsicher bist, hilft dir dieser Plan sofort weiter.
Bündchen zusammensetzen
Lege alle Bundteile der Reihe nach aus und überprüfe:
Vorderer Bund
Rückwärtiges Bündchen Option 1
Rückwärtiges Bündchen 2
Dann klebst du die passenden Teile entlang der Ansatzlinien zusammen.
Ich empfehle, alle Größen einmal komplett zusammenzusetzen. So erkennst du sofort fehlende Linien oder Fehler und sparst dir später viel Ärger.
Wichtig:
Es gibt zwei Rückbund‑Optionen:
Option 1 = Reißverschluss
Option 2 = Gummizug
Für kleine Kinder (ca. 1–5 Jahre) ist der Gummizug sehr zu empfehlen.
Für ältere Kinder wirkt der Reißverschluss erwachsener und sitzt körpernäher.
Rückwärtige Hosenteile zusammensetzen
Das Rückenteil besteht je nach Größe aus 2–3 Segmenten.
Schritt 1: A und B zusammenkleben
Schritt 2: C unten ansetzen
Schritt 3: Alles sauber ausrichten und festkleben
Vorderhosen und Taschen
Die Vorderhosen ist einfacher.
Du hast:
- Vorderes Hosenbein
- Taschenbeutel
- Taschenfutter
Das Taschenfutter wird angenäht und nach innen gewendet.
Der Taschenbeutel liegt später darunter.
Wenn du keine Taschen nähen möchtest, musst du diesen Bereich trotzdem zusammenkleben, damit die Form des Vorderteils korrekt bleibt.
Das Vorderteil wird im Stoffbruch zugeschnitten, damit es stabil bleibt.
Taschen und Stoffhinweise
Wenn du dehnbaren Stoff verwendest, sollte auch der Taschenstoff dehnbar sein, sonst kann sich die Hose verziehen.
Das Taschenfutter kann aus einem anderen Stoff bestehen, solange es stabil bleibt.
Die Tasche wird später nach innen gewendet, sodass keine Kanten sichtbar sind.
Seitenschlitze
Am Saum gibt es optionale Schlitze.
Wenn du keine Schlitze möchtest:
- Markierung abschneiden
- Saum normal nach oben falten und absteppen
Wenn du die Schlitze nähst:
- Kleine Ecke abschneiden
- Entlang der Falzlinie falten
- Kanten exakt aufeinanderlegen
- Ecke zusammennähen
- Wenden
So entsteht eine saubere, professionelle Ecke.
Abnäher
Zusätzlich gibt es einen Abnäher.
Dieser wird vor allem für die Reißverschluss‑Version benötigt, damit die Hose schöner sitzt.
Für die Gummizug‑Version kann der Abnäher oft entfallen.
Zum Übertragen:
- Papier entlang der Abnäherlinie einschneiden
- Markierungen auf den Stoff übertragen
Bundanpassungen
Für die Reißverschluss‑Version:
Der Bund hat eine Verlängerung, die später den Reißverschluss abdeckt.
Für die Gummizug‑Version:
- Der Bund ist gerade und einfacher zu nähen.
- Die leichte Rundung verhindert, dass der Gummi später knubbelt.
Fertig zum Zuschneiden
Wenn alle Schnittteile korrekt zusammengesetzt sind, kannst du mit dem Zuschneiden deines Stoffes beginnen.
Die Abnäher einarbeiten
Transkript für das Video: Audrey Capris - Die Abnäher
Jetzt arbeiten wir am Rückenteil. Zuerst markierst du den Abnäher, und dafür nehme ich einfach einen Textilmarker. Dann faltest du den Abnäher der Länge nach und steckst ihn sauber fest. Wenn ich hier eine Stecknadel hineinstecke, kannst du gut sehen, was passiert: Ein richtig gut genähter Abnäher verschwindet optisch im Stoff.
Achte darauf, dass beide Abnäher gleich lang sind, bevor du nähst.
Den Abnäher nähen
An der Nähmaschine nähst du den Abnäher mit einer ganz leichten Kurve. Das ist kaum sichtbar, sorgt aber dafür, dass der Abnäher später flach am Körper liegt. Am Ende kannst du entweder die Fäden verknoten oder – wie ich hier – kurz rückwärts nähen.
Du siehst die sanfte Kurve – genau so soll es aussehen.
Abnäher bügeln
Jetzt wird der Abnäher zur Mitte hin gebügelt, in diesem Fall also zur rückwärtigen Mitte. Wenn er richtig gebügelt ist, verschwindet er komplett im Stoff. Wenn du eine kleine „Nase“ am Ende siehst, ist der Abnäher nicht gut genug und muss korrigiert werden.
Abnäher absteppen
Nun steppen wir den Abnäher mit Stichlänge 3,5 ab. Auf diesem Stoff sieht man es kaum, aber auf einem einfarbigen Stoff sieht es richtig schön aus.
Rückwärtige Naht schließen
Als Nächstes schließen wir die rückwärtige Naht mit 1 cm Nahtzugabe. Bei einem festen Stoff musst du nicht übermäßig stecken – wichtig ist nur, dass die Kanten sauber übereinanderliegen.
Dann wird die Naht overlockt, und ich schneide immer ein kleines bisschen ab. Je breiter die Nahtzugabe hier ist, desto mehr Spannung entsteht – daher lieber etwas zurückschneiden.
Jetzt bügelst du die Naht nach rechts und gibst ihr auch von außen einen guten Druck. Gründliches Bügeln macht einen riesigen Unterschied.
Nahtfeinen Reißverschluss einsetzen
Transkript für das Video: Audrey Capris - Nahtfeiner Reißverschluss
Jetzt sind wir bereit für den nahtfeinen Reißverschluss – ich hoffe, ihr freut euch schon darauf.
Als Erstes bereiten wir die Leiste vor. Die wird hier an der unteren Kante angenäht.
Ich kürze meinen nahtfeinen Reißverschluss ein wenig, weil sie oben meistens viel zu lang sind. Mit einer Nahtzugabe von 1 cm sind sie grundsätzlich zu lang. Ich möchte sicherstellen, dass er später gut hineinpasst.
Hinweis aus Erfahrung
Ich empfehle euch nicht, den nahtfeinen Reißverschluss an dieser Stelle zu kürzen.
Ich weiß nicht, warum ich es in diesem Video getan habe – ich habe das vorher nie gemacht und werde es auch nie wieder tun. Es macht das Einnähen unnötig schwer.
Besser ist es, den nahtfeinen Reißverschluss erst später zu kürzen, sodass er am Ende nur ein kleines Stück kürzer ist als die Blende.
Ich zeige euch hier trotzdem, was passiert, wenn man es früh macht – aber ich rate davon ab.
Nachdem die Blende vorbereitet ist, overlocken wir die Kante.
Nahtfeinen Reißverschluss vorbereiten
Lege die Teile nebeneinander, damit du siehst, wie alles zusammengehört.
Klappe den nahtfeinen Reißverschluss so um, dass die Zähnchen sichtbar sind, und stecke ihn an die Kante.
Du lässt ein kleines Stück der Overlocknaht sichtbar – das ergibt später genau die richtige Breite für die 1‑cm‑Nahtzugabe.
Jetzt setzen wir eine Fixiernaht.
Sie verhindert, dass der nahtfeine Reißverschluss verrutscht, wenn wir später mit dem richtigen Nähfuß nähen. In gekaufter Kleidung findest du diese Naht fast immer.
Für diese Fixiernaht brauchst du keinen Spezialfuß – einfach die Nadel ganz nach links stellen und bis zum Ende nähen.
Wenn der nahtfeine Reißverschluss noch lang wäre, müsstest du ihn nicht hoch- oder runterziehen, weil er komplett geöffnet bleiben könnte. Genau deshalb würde ich ihn nicht früh kürzen – aber es funktioniert auch so.
Zweite Seite annähen
Jetzt kommt die andere Seite.
Achte unbedingt darauf, dass sie genau auf gleicher Höhe sitzt – bei längeren Kleidungsstücken ist das besonders wichtig.
Klappe den nahtfeinen Reißverschluss um, lege die Nahtzugabe darauf und sichere alles mit einer Stecknadel.
Dann steckst du ihn wieder so fest, dass ein kleines Stück der Overlocknaht sichtbar bleibt.
Kontrolliere, ob beide Seiten auf gleicher Höhe sind.
Je kürzer der nahtfeine Reißverschluss, desto einfacher ist es – bei langen muss man sehr genau arbeiten.
Den Nahtfeinen Reißverschluss einarbeiten
Jetzt kommt der Spezialfuß für nahtfeine Reißverschlüsse.
Er hat eine Rille in der Mitte, in die die Zähnchen hineingleiten. Der kleine Vorsprung am Fuß sitzt genau in dieser Rille. Dadurch liegt die Naht perfekt – der nahtfeine Reißverschluss ist später fast unsichtbar.
Du wirst sehen, dass ich nicht ganz bis unten nähen kann – wieder wegen des zu früh gekürzten Reißverschlusses. Er endet etwa 1,5 cm höher, als ich wollte. Es ist noch okay, aber schöner wäre es andersherum gewesen.
Dann nähe ich die andere Seite ein. Du siehst gut, wie der kleine Vorsprung des Fußes genau in der Rille der Zähnchen läuft – das macht das Nähen unglaublich einfach und präzise.
Kontrolliere, ob der Reißverschluss richtig sitzt.
Er endet hier etwa 1,5 cm über der Tasche – eigentlich wollte ich ihn leicht darunter enden lassen.
Die Seitennaht unterhalb des Reißverschlusses schließen
Jetzt schließen wir die Naht unterhalb des Reißverschlusses.
Überlappe die Stelle, an der der Reißverschluss endet, stecke eine Nadel hinein und stecke dann die gesamte Naht.
Ein nahtfeiner Reißverschluss ist wirklich schön zu nähen – aber du brauchst gute Qualität.
Diese Reißverschlüsse brechen schneller als normale. Sie sind schöner, sie sind einfacher – aber sie sind empfindlicher.
Bitte keine „10 Stück für 1 Dollar“-Sets kaufen.
Ich habe das gemacht und jedes Mal bereut. Der Reißverschluss bricht dann viel zu schnell.
Jetzt nähe ich die Naht mit dem normalen Nähfuß, habe aber den Spezialfuß griffbereit.
Du kannst den nahtfeinen Reißverschluss auch komplett mit dem Standardfuß einnähen – ich habe dazu mehrere Videos gemacht.
Nähe so nah wie möglich an die Reißverschlussnaht heran.
Halte den Stoff gut fest, ziehe die Stecknadel erst heraus, wenn du direkt davor bist, und nähe dann bis nach oben. Stiche sichern.
Und das war’s – der nahtfeine Reißverschluss ist drin.
Die Leiste annähen
Jetzt öffnen wir den Reißverschluss und kontrollieren alles.
Die letzte kleine Aufgabe ist, die Leiste anzunähen.
Sie wird einfach auf die Nahtzugabe des Rückenteils gelegt und dort festgenäht.
Diese Naht muss nicht schön aussehen – niemand wird sie je sehen.
Du musst den nahtfeinen Reißverschluss öffnen, um gut herumnähen zu können.
Und denkt daran: Bügeln nicht aufschieben.
Nach jedem Schritt bügeln – das macht den Unterschied.
Jetzt habt ihr einen wunderschönen, sauber eingesetzten nahtfeinen Reißverschluss.
Schlitze nähen
Transkript für das Video: Audrey Capris - Die Schlitze nähen
Jetzt arbeiten wir an den Schlitzen, und davor müsst ihr wirklich keine Angst haben. Alles, was ihr tun müsst, ist die offenen Kanten exakt übereinanderzulegen, richtig zu messen – und schon seid ihr fertig.
Hier seht ihr: Der Saum ist 2,5 cm tief, und wenn ihr von dieser Saumkante senkrecht nach oben geht, trefft ihr genau die Ecke.
Dort, wo die beiden gefalteten Kanten aufeinanderliegen, beträgt die Überlappung jedoch 3 cm.
Das bedeutet:
Wenn ihr die beiden Kanten übereinanderlegt, müssen sie sich genau 3 cm überlappen.
Wenn ihr das einhaltet, wird der Schlitz jedes Mal perfekt.
Kanten aufeinanderlegen, messen, stecken.
Dann die nächste Ecke: offene Kanten übereinander, messen, stecken.
Wenn ihr korrekt messt, gelingt es jedes Mal.
Zum Schluss kontrollieren, ob beide Seiten gleich hoch sind.
Wenn ihr sauber gemessen habt, passt alles.
Jetzt müssen wir sie nur noch zusammennähen.
Schlitze zusammennähen
Ich nähe hier füßchenbreit, nicht mit voller 1‑cm‑Nahtzugabe.
Eine Seite nähen, dann die nächste – immer gleich.
Jetzt nehmt ihr euren Daumen und schiebt die Nahtzugabe in Richtung Saum, damit alles schön liegt.
Wenn der Stoff etwas dicker ist, könnt ihr die Ecke zurückschneiden.
Bei dünnem Stoff ist das nicht nötig.
Noch einmal die Nahtzugabe Richtung Saum schieben – fertig.
Ich stecke eine Nadel hinein, damit nichts verrutscht.
Beide Seiten sind fertig, und wenn sie sich gegenüberliegen, sollten sie exakt die gleiche Höhe haben.
Jetzt alles gut ausbügeln – das ist jetzt viel einfacher als später.
Innere Beinnaht schließen
Als Nächstes schließen wir die innere Beinnaht.
Beginnt am Saum und näht bis nach oben und auf der anderen Seite wieder hinunter.
Ganz einfach – wir sind fast am Ende.
Wieder mit 1 cm Nahtzugabe.
Achtet auf die kleine Spitze im Schrittbereich – sie muss mitgenäht werden, nicht abgeschnitten oder ignoriert.
Versäubern und Bügeln
Jetzt gehe ich zur Overlock, versäubere die Naht und schneide ein kleines Stück der Nahtzugabe zurück.
Dann bügle ich alles und schneide kleine Einschnitte, damit die Nahtzugaben in verschiedene Richtungen liegen können.
Jetzt stecke ich den Saum rundherum fest – das geht leicht, weil ich ihn bereits gebügelt habe.
Saum nähen
Geht zur Nähmaschine und beginnt irgendwo hinten.
Der Saum sollte genau auf der 2,5 cm‑Markierung eurer Stichplatte liegen – so näht ihr exakt unterhalb der Overlocklinie.
Wenn ihr weiter nach oben kommt, liegt ihr genau auf der 1,5 cm‑Markierung, wenn ihr so führt, dass ihr direkt neben der Overlocknaht näht.
Das Ergebnis wird wunderschön.
Der einzige knifflige Punkt ist der Schlitz, aber es lohnt sich – er sieht so süß aus.
Andere Seite nähen, Stoff drehen, wieder auf der 1,5 cm‑Markierung bleiben.
Bis zum Ende der Overlocknaht nähen, drehen, und voilà – ihr seid wieder perfekt auf der 2,5 cm‑Markierung.
Abschließende Gedanken
Diese Schlitze sehen einfach fantastisch aus, und die kleinen Taschen sind zum Verlieben.
Ich liebe die Paspeloptik – sie sieht so hübsch aus.
Wenn ihr euch noch unsicher seid, näht zuerst die Gummizug‑Version und später die Version mit nahtfeinem Reißverschluss.
Ich freue mich darauf, dich beim nächsten Projekt wiederzusehen.
Das Bündchen annähen
Transkript für das Video: Audrey Capris - Das Bündchen annähen
Jetzt nähen wir den Bund an die Hose. Ich markiere mir zuerst die rückwärtige Mitte, denn die beiden Seiten sind nicht identisch – auf einer Seite befindet sich die kleine Blende für den nahtfeinen Reißverschluss.
Achte darauf, dass die Bundseite mit der aufgebügelten Einlage nach außen zeigt.
Ich beginne an der rückwärtigen Mitte, aber du kannst genauso gut an einer Seitennaht starten – es passt in jedem Fall.
Bei mir war der Bund etwas knapp, weil ich das Schnittmuster für Magdalena angepasst habe. Sie ist in der Höhe Größe 7–8, hat aber eine Taille von Größe 6–7. Ich habe die Größen gemischt – das zeige ich dir in den Bonusvideos.
Bund vorbereiten
Markiere dir auch die vordere Mitte – das ist immer hilfreich.
Dann wieder darauf achten, dass die Bundseite mit Einlage auf das Vorderteil zeigt.
Der Bund passt perfekt an die Seitennaht.
Ohne Abnäher ist es besonders einfach – da kann man nichts falsch machen.
Stecke von Seite zu Seite und nähe den Bund mit 1 cm Nahtzugabe an.
Wir sind fast am Ziel – die schwierigen Schritte liegen hinter uns.
Richte den Bund erneut bei 1 cm aus.
Du kannst auch füßchenbreit nähen, wenn du das für alle Schritte so gemacht hast. Das beeinflusst die Passform nicht – der Bund wird nur etwas breiter, was viele sogar schöner finden.
Auf der Reißverschlussseite steht natürlich etwas Nahtzugabe über – dort sitzt der nahtfeine Reißverschluss.
Rückwärtigen Bund annähen
Jetzt nähen wir den rückwärtigen Bund an die Hose.
Hier hatte ich eine kleine Schwierigkeit, weil ich etwas zu knapp genäht hatte – ich war zu schnell unterwegs.
Es waren nur 3–4 mm Unterschied, also völlig in Ordnung.
Jetzt kann ich die Naht in den Bund hineinbügeln, vorne und hinten, damit alles schön glatt liegt.
Diese Hose ist sehr körpernah geschnitten – perfekt für größere Mädchen.
Für die Kleinen würde ich immer die Gummizug‑Version wählen, die sieht genauso hübsch aus.
Bügle auch von außen – nach jedem Schritt zu bügeln ist wichtig.
Viele heben das Bügeln bis zum Schluss auf, aber das funktioniert nicht.
Gürtelschlaufen annähen
Jetzt kommen die Gürtelschlaufen.
Wie man sie näht, zeige ich im Bonusvideo – es ist ganz einfach.
Alternativ kannst du KamSnaps verwenden.
Du kannst das Schnittteil zur Orientierung nutzen, um die Schlaufen richtig zu positionieren.
Ich setze meine etwas weiter nach innen, weil diese Schlaufen noch von meinen Blumenkinderkleidern übrig waren und etwas länger sind.
Bei deiner Hose solltest du sie direkt an die Bundkante setzen.
Alle Schlaufen feststecken.
Jetzt sichern wir sie mit einer Naht, damit sie nicht unter Spannung herausreißen.
Diese erste Naht ist wichtig – später wird der Bund umgeklappt und noch einmal darüber genäht, und beim Absteppen ein drittes Mal.
Auf der Reißverschlussseite machst du es genauso.
Bund schließen
Den Bund nach innen schlagen und nähe ihn fest.
Nähe immer von der Seite, auf der du besser sehen kannst – das macht es viel einfacher.
Zuerst die Gürtelschlaufen sichern (ich nähe zweimal darüber).
Dann den Bund nach innen schlagen und die innere Kante schließen.
Auf der anderen Seite wiederholen.
Dann den Bund wenden.
Wenn die Nahtzugabe zu dick ist, kannst du sie etwas zurückschneiden – ich habe hier ein wenig abgeschnitten.
Die Schlaufen herausziehen – sie sehen wunderschön aus, auch wenn sie etwas lang sind.
Die Ecke mit einer Stecknadel herausarbeiten, damit sie schön scharf wird.
So sollte es aussehen: ein perfekt gearbeiteter Bund.
Seitennaht schließen
Jetzt schließen wir die Seitennaht.
Wenn du keinen Reißverschluss eingesetzt hast, wären beide Seiten gleich:
Bund an Vorder‑ und Rückteil nähen, dann die Seitennaht vom Bund bis zum Saum schließen.
Wenn du Schlitze genäht hast, stoppst du an der Schlitzmarkierung.
Ich setze mir dort eine Stecknadel.
Mit 1 cm Nahtzugabe nähen. Jetzt geht alles ganz schnell – das liebe ich an dieser Hose.
Du kannst sie auch ohne Taschen, ohne Reißverschluss und ohne Schlitz nähen – dann ist sie super schnell fertig.
Ich zeige dir im Sommer ein paar Hacks: Shorts, vereinfachte Versionen, viele tolle Ideen.
Bügeln und Bund fertigstellen
Die Naht flachbügeln und dann auseinanderbügeln.
Ein gutes Bügeleisen ist Gold wert – viel Dampf!
Jetzt den Bund nach innen schlagen.
Wenn er zu dick ist, kannst du die Kante overlocken und hängen lassen, dann im Nahtschatten feststeppen.
Ich schlage ihn hier komplett ein, weil es stabiler aussieht.
Den Bund rundherum einschlagen, sodass die Naht verdeckt ist.
Nahtzugaben zurückschneiden, wo nötig – flach ist immer besser.
Ich finde es leichter, den Bund einzuschlagen, wenn ich meine Hand hineinstecken kann – wie hier.
Bund absteppen
Jetzt steppe ich den Bund einmal komplett rundherum ab.
Die Kamera hat hier kurz falsch fokussiert – sie hat vor dem Nähfuß scharfgestellt statt auf den Bund.
Aber du siehst, worum es geht: einmal rundherum nähen.
Wenn der Nähfuß den Stoff schlecht transportiert, kannst du ihn leicht anheben und den Stoff minimal vorschieben – aber wirklich nur minimal.
Besser ist es, an einem Faden leicht zu ziehen.
Einmal komplett herum nähen und wieder am Anfang ankommen.
Bügeln und Knöpfe annähen
Zurück zum Bügelbrett – alles schön ausbügeln.
Schau, wie wunderbar sich der Bund in den Rücken schmiegt.
Gerade Kinder haben oft einen runden unteren Rücken, und dieser Bund sitzt perfekt.
Jetzt kommt der Knopf.
Er sollte dort sitzen, wo ein wenig Spannung ist – nicht direkt im Schlaufenloch, sondern leicht daneben, damit der Bund nicht aufzieht.
Den Knopf gut annähen:
Viermal durchstechen, Faden umwickeln, Faden durch eine Schlaufe sichern, festziehen – fertig.
Alle Knöpfe annähen.
Und jetzt geht es weiter zu den Schlitzen – wir sehen uns dort!
Great pattern to use with anything!
Love this pattern! Great and sure easy to follow!
I like that pattern .Very beautiful result. Easy to follow the video instruction. In general, Marina`s patterns are always very, very good.